Update 07:56 Uhr | Ukraine: Energieinfrastruktur erneut Ziel russischer Attacken

Die Ukraine meldet einen russischen Angriff mit zahlreichen Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugkörpern. Die Attacke in der Nacht habe erneut auf die Energieinfrastruktur gezielt, erklärten das ukrainische Militär und örtliche Behörden. Im Visier seien vor allem Kiew, der Schwarzmeerhafen Odessa und die Zentralukraine gewesen.

In der Hauptstadt wurde nach Angaben von Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mindestens eine Person verletzt. Schäden habe es in fünf Stadtbezirken gegeben, schreibt Kalaschnyk auf Telegram. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, erklärt, durch den Angriff seien Brände ausgebrochen, die inzwischen aber gelöscht werden konnten. (Quelle: Reuters)

03:45 Uhr | Heftige Explosionen in Kiew nach Warnung vor ballistischen Raketen

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist von heftigen Explosionen erschüttert worden. Das berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Die Militärverwaltung der Stadt löste kurz vor den Explosionen wegen der Gefahr eines feindlichen Einsatzes ballistischer Waffen Luftalarm aus. Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kiew entdeckt worden seien. Angaben über Opfer gab es zunächst nicht. (Quelle: AFP)

03:15 Uhr | Polizistin bei Explosionen im Westen der Ukraine getötet

In der westukrainischen Großstadt Lwiw (Lemberg) ist es zu einer Serie von Explosionen gekommen, die mindestens eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt haben sollen. „Das war ein Terroranschlag“, wurde Bürgermeister Andrij Sadowyj vom Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ zitiert. Er sprach demnach von 15 Verletzten und einer 23-jährigen Polizistin, die getötet worden sei. Näheres zu den Hintergründen des Vorfalls war zunächst nicht bekannt.

Laut einem Reporter hatten sich die Explosionen kurz nach Mitternacht ereignet. Das Portal zitierte eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft, wonach die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines angeblichen Einbruchs zu einem Geschäft nahe der Altstadt von Lwiw geeilt seien. Als sie dort ankamen, sei die erste Explosion ausgelöst worden – und eine zweite dann, als kurz darauf Verstärkung eintraf. Nicht alle Opfer hätten den Anschlag überlebt, teilte die ukrainische Nationalpolizei demnach mit. (Quellen: dpa, AFP)