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Auftrag: MM / tz
MVG Streik, Verdi bestreikt den oeffentlichen Nahverkehr, Muenchen. 02.02.2026 Im Bild: Hauptbahnhof Untergeschoss, U-Bahneingang, Passage ©Martin Hangen/hangenfotoVerdi bestreikt weiterhin den Nahverkehr in Bayern. © MARTIN_HANGEN Martin Hangen

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt weiterhin den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern. Auch in München wird es einen weiteren Streik geben.

München – Stehen die U-Bahnen und Busse in München bald wieder still? Die Gewerkschaft Verdi bestreikt weiterhin den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern. Zu Gerüchten, dass auch in München kommende Woche wieder MVG-Streiks drohen, wollte sich Haris Softić von Verdi auf tz-Nachfrage nicht äußern.

Weiterer MVG-Streik geplant – Termin unklar

Fest steht: Irgendwann in den kommenden zwei Wochen wird es auch in München einen Streik geben. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 9. März geplant. „Bis dahin wird München auf jeden Fall noch einmal von einem Streik betroffen sein“, kündigt Softić an. Die Termine sind noch nicht bekannt. „Wir kündigen den Streik zwei bis drei Tage vorher an“, sagt er. „So wollen wir es für die Bevölkerung so schonend wie möglich machen.“ Auch, wie lange der Streik dauern wird, ist unklar: „Wir streiken so viele Tage wie nötig und so wenig wie möglich“, erklärt Softić.

Am heutigen Donnerstag wird in Regensburg und Augsburg gestreikt, am Freitag folgen Passau und Landshut.

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Ihr Stadtviertel ist (noch) nicht dabei? Keine Sorge! Auch für die anderen Bezirke in München bereiten wir weitere eigene Newsletter vor.

Das fordert Verdi für Beschäftigte im ÖPNV

Die Gewerkschaft Verdi will für die rund 9 000 Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr in Bayern unter anderem rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband kritisierte die Arbeitsniederlegungen: Die Forderungen der Gewerkschaft seien nicht erfüllbar.

„Daran können auch die derzeitigen Streiks nichts ändern. Sie belasten daher die Bevölkerung zu Unrecht“, teilte der Verband mit. Zudem würden die Kostensteigerungen durch höhere Löhne „zwangsläufig zu höheren Fahrpreisen und einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen“.