(rö) Fünf Wohnungsunternehmen schaffen gemeinsam einen neuen Treffpunkt für Wersten-Südost: Vonovia, Rheinwohnungsbau, SWD, Sahle und Wogedo eröffneten den Quartierspavillon an der Immigrather Straße. Die Partner stellen die leer stehende Gewerbefläche kostenlos zur Verfügung – als Ort der Begegnung und Raum für vielfältige Aktivitäten im Quartier, heißt es in einer Presseinformation der Vonovia.

Seit Jahren setzen sich die fünf Wohnungsunternehmen zusammen mit dem von ihnen beauftragten Quartiersmanagement für eine positive Entwicklung in Wersten-Südost ein. Mit dem Quartierspavillon entsteht nun ein zentraler Anlaufpunkt für die Menschen im Viertel. „Für uns vom Quartiersmanagement steht die Beteiligung der Menschen aus der Nachbarschaft im Fokus“, erklärt Dorothee Linneweber von Linneweber Architektur+Quartier, die seit vielen Jahren das Projekt vor Ort betreut. „Bewusst möchten wir die Chancen des ‚Halbfertigen‘ nutzen: Die Nachbarinnen und Nachbarn sollen hier die Möglichkeit bekommen, eigene Ideen zu realisieren. Wichtig ist uns dabei auch das gemeinschaftliche Anpacken: In tatkräftigem Einsatz haben wir bereits im vergangenen Jahr mit vielen Nachbarinnen und Nachbarn begonnen, die Fassade des Quartierpavillons zu gestalten.“

Und es gab auch schon einen ersten Termin im Pavillon: Am ersten Öffnungsnachmittag konnten die Gäste nicht nur die neuen Räumlichkeiten kennenlernen, sondern auch ins Gespräch kommen – sowohl untereinander als auch mit den anwesenden Wohnungsunternehmen und dem Quartiersmanagement. Gemeinsam diskutierten und entwickelten sie Ideen für künftige Aktivitäten im Pavillon. Ein Favorit kristallisiert sich bereits heraus: Die großzügigen Räumlichkeiten sollen schon bald für einen Indoor-Flohmarkt genutzt werden.

„Wir möchten mit dem Quartierspavillon einen Ort schaffen, an dem sich die Menschen im Stadtteil begegnen, austauschen und gemeinsam aktiv werden können“, erklärt Simone Timmer, Vonovia Bewirtschafterin. „In enger Abstimmung mit dem Quartiersmanagement vor Ort gestalten wir die Fläche so, dass sie den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entspricht. Nachbarschaft lebt vom Miteinander und genau dafür bieten wir hier den passenden Rahmen.“