Der Januar 2026 war in Deutschland insgesamt winterlich, im Nordwesten sogar „der schneereichste Januar seit 2010“ (gemessen an Schneedeckentagen). Für Hamburg meldete der DWD laut Auswertung 21 Tage mit Schneedecke – so viele wie seit 2010 nicht mehr. Die mittlere Temperatur lag in der Stadt bei minus 0,3 Grad. In so einer Wetterlage entscheidet der Wind oft darüber, ob ein Weg kalt ist – oder unangenehm kalt.
Windchill erhöht das Risiko für Auskühlung, vor allem bei nasser Kleidung, auf dem Rad oder bei längeren Wartezeiten auf Bus oder am Bahnsteig. Besonders exponiert sind Hände, Ohren und Gesicht – dort fehlt oft Windschutz. Wer bei Frost draußen arbeitet oder lange unterwegs ist, sollte deshalb weniger auf die Lufttemperatur schauen als auf Wind und „gefühlte Temperatur“ in der Vorhersage.