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Stuttgart – Für sie geht es schon jetzt in die ganz heiße WM-Phase. In einem Monat ist die letzte Länderspielpause vor der WM. Wer im Sommer beim großen Turnier dabei sein will, sollte am besten auch schon bei den anstehenden Spielen gegen die Schweiz und Ghana Ende März im DFB-Kader stehen. Gilt vor allem für die Wackelkandidaten, die sich zuletzt nicht im DFB-Dress zeigen konnten.
Wie Stuttgarts Chris Führich (28), Maximilian Mittelstädt (28), Angelo Stiller (24) und Deniz Undav (29). In Heidenheim (3:3) konnten drei von ihnen treffen, einer hat aktuell trotzdem nicht die besten Kader-Karten.
BILD macht den WM-Check für die Stuttgart-Stars
Führich: Er war Stuttgarts bester Spieler in Heidenheim. Mit seinem Tor bestätigte er seine im neuen Jahr aufsteigende Form. Dribbelstark, aggressiv im hohen Pressing und mit gefährlichen Abschlüssen – Führich kommt immer näher an seine starke Form vor der Heim-EM 2024 heran. Macht er so weiter, spielt er sich zurück in den Kreis der Nominierungs-Kandidaten.
Mittelstädt: Der Linksverteidiger hatte schon einfachere Phasen beim VfB. Gegen Heidenheim stand er beim ersten Gegentor falsch und verschuldete dann auch noch den Elfmeter. Immerhin: Zumindest offensiv ist der Berliner immer auf der linken Seite aktiv und treibt fleißig an – vor allem im Zusammenspiel mit Führich. Dazu verwandelte er seinen Strafstoß sicher. Weil Frankfurts Brown und Leipzigs Raum derzeit in guter Verfassung sind, scheint Mittelstädt nur Außenseiter-Chancen auf eine DFB-Nominierung zu haben.

Maximilian Mittelstädt (28) traf in Heidenheim vom Punkt
Foto: Harry Langer/dpa
Stiller: Er ist und bleibt der wichtigste Spieler von Trainer Sebastian Hoeneß (43). Keiner dirigiert das VfB-Spiel so wie Stiller. Der Top-Spieler bei einem der besten deutschen Klubs muss mit zur WM.
Undav: 17 Tore und 11 Vorlagen in 31 Spielen. Mehr Argumente braucht es eigentlich nicht. Gegen Heidenheim machte Undav wieder Undav-Dinge, war nach seiner Einwechslung überhaupt nicht zu sehen, um dann kurz vor Schluss doch noch aus dem Nichts den 3:3-Endstand zu erzielen. Undav ist der torgefährlichste Spieler Deutschlands – er muss mit zur WM.