Menschen nehmen an einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor teil, um den vierten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine zu begehen.(Quelle: dpa/Markus Schreiber)

Stand: 24.02.2026 • 19:45 Uhr

Am vierten Jahrestag des russischen Großangriffs auf die Ukraine ist am Dienstag auch in Berlin und Brandenburg bei mehreren Gedenkveranstaltungen an die Opfer erinnert worden.

An einer Demonstration am Abend vom Berliner Lustgarten zum Brandenburger Tor beteiligten sich ungefähr 5.000 Menschen. Die Solidaritätsdemonstration für die Ukraine stand unter dem Motto „Für Europas Zukunft“. Aufgerufen hatte dazu der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche. Das Brandenburger Tor wurde am Abend in den Farben der Ukraine in Gelb und Blau angestrahlt.

Friedensgebet mit Bundespräsident Steinmeier

Bereits am Morgen versammelten sich Politikerinnen und Politiker zu einem Friedensgebet in der Französischen Friedrichstadtkirche am Berliner Gendarmenmarkt. Die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland für Berlin, Anne Gidion, erinnerte an das Leid der Menschen in der Ukraine und würdigte ihre Kraft zur Verteidigung.

Unter den Teilnehmern waren neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksii Makeiev.

Unter dem Motto „Nein zum russischen Imperialismus!“ war um 17 Uhr ein Protestmarsch vom Russischen Haus zum Lustgarten geplant. Ein „stiller Trauerweg“ für die Opfer des Krieges sollte um 18 Uhr – wie an jedem 24. des Monats – von der ukrainischen zur russischen Botschaft führen.

Gedenkveranstaltungen in Brandenburg

In Potsdam sollte gegen 17 Uhr auf dem Alten Markt demonstriert werden. Für 18 Uhr war ein Gedenkgottesdienst in der Garnisonkirche angekündigt.

In Frankfurt (Oder) war um 17 Uhr am Rathaus eine Kundgebung unter dem Motto „Licht in der Dunkelheit“ angekündigt.

Sendung: rbb24 Inforadio, 24.02.2026, 7:00 Uhr

Rundfunk Berlin-Brandenburg