Für Trump zählten allerdings weder Fakten noch Menschen und ihre Gefühle, führt der Gouverneur von Kalifornien aus. Dem früheren Reality-TV-Star und Immobilienmogul sei „vor allem das Äußere wichtig, der Kontakt, wie Dinge aussahen und sich anfühlten, die Bühne, die Kulisse.“ Dafür scheue er nicht vor der Erniedrigung von Menschen oder Falschaussagen zurück, um seinen Anhängern zu gefallen. „Meine Basis, meine Basis, sie lieben mich“, zitiert Newsom Trump. „Ich kann sagen, was ich will. Ich gebe ihnen, was sie lieben.“
Das US-Justizministerium hat laut einer Recherche des Senders NPR Dokumente aus den sogenannten Epstein-Akten nicht veröffentlicht, die sich auf Vorwürfe gegen Präsident Donald Trump beziehen. Dem Bericht zufolge betreffen die fehlenden Unterlagen unter anderem FBI-Interviews und Notizen zu einer Frau, die angibt, Trump habe sie als Minderjährige sexuell missbraucht. Hier lesen Sie mehr.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat dem KI-Unternehmen Anthropic einem Medienbericht zufolge eine Frist bis Freitag gesetzt, um seine Sicherheitsbeschränkungen für den militärischen Einsatz zu lockern. Sollte das Unternehmen nicht einlenken, drohten harte Strafen, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Dienstag. Hintergrund
ist der Plan des Pentagon, KI-Modelle auch in geheimen Netzwerken zu nutzen, ohne dabei den üblichen Einschränkungen der Hersteller zu unterliegen. Die US-Regierung will KI-Modelle verstärkt auf allen Geheimhaltungsstufen einsetzen, um militärische Entscheidungen zu beschleunigen.
Die Verhandlungen mit dem für seinen Chatbot Claude bekannten Unternehmen gestalten sich Insidern zufolge jedoch schwierig. Anthropic-Manager haben Regierungsvertretern gegenüber deutlich gemacht, dass ihre Technologie nicht für die autonome Zielerfassung oder für die Überwachung im Inland eingesetzt werden soll. Ein Sprecher des Unternehmens hatte erklärt, man wolle zwar helfen, den US-Vorsprung bei der KI zu sichern, befinde sich aber noch in Diskussionen über die genaue Art der Zusammenarbeit.
Mit seiner Haltung bildet Anthropic derzeit eine Ausnahme in der Branche. Konkurrenten wie die Google-Mutter Alphabet, das von Tesla-Chef Elon Musk geführte Unternehmen xAI und der ChatGPT-Entwickler OpenAI haben bereits Abkommen mit der Regierung geschlossen. So hat OpenAI zugestimmt, viele der üblichen Nutzungsbeschränkungen für das militärische Netzwerk „genai.mil“ aufzuheben. Experten warnen jedoch vor Risiken. KI-Modelle neigen dazu, Informationen zu erfinden, sogenannte „Halluzinationen“.