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Washington D.C. (USA) – Es ist die Nacht der Entscheidung in Washington D.C.! Donald Trump (79) ist im Kapitol – und der Saal bebt! Um Punkt 21 Uhr schreitet der Präsident durch die Reihen. An seiner Seite: First Lady Melania (55). Tosende Standing Ovations begleiten das Paar zum Pult. Doch während die Republikaner jubeln, herrscht auf der anderen Seite des Ganges eisiges Schweigen. Die Demokraten erheben sich zwar aus Respekt vor dem Amt, doch ihre Hände bleiben stumm. Kein Klatschen, nur versteinerte Mienen! Zeit für die mit Spannung erwartete „State of the Union“-Rede 2026, die wichtigste politische Rede in den Vereinigten Staaten.
BILD ist für Sie die ganze Nacht live dabei! Bleiben Sie dran für die wichtigsten Zitate aus der Grundsatzrede von Präsident Donald Trump (79) und alle Hintergründe direkt aus Washington.

Applaus und „USA“-Rufe dringen immer wieder durch das US-Kapitol in Washington, D.C.
Foto: Getty Images via AFP

Unterstützung aus dem Publikum: First Lady Melania Trump (55) mit Sohn Barron (19) und Ivanka Trump (44)
Foto: AP

Applaus für Erika Kirk (37), Witwe des im September 2025 ermordeten Turning-Point-USA-Gründers Charlie Kirk
Foto: Getty Images via AFP

Mitten im Jubel-Sturm der Schock-Moment: Der demokratische Abgeordnete Al Green hält Trump ein Plakat hin. Die Botschaft: „Black People Aren’t Apes“ („Schwarze Menschen sind keine Affen“)
Foto: REUTERS
„USA“-Rufe vs. Trump-Protest!
Gleich zu Anfang und mitten im Jubel-Sturm der Republikaner, ein Schock-Moment: Der demokratische Abgeordnete Al Green (78) hält Trump ein Plakat entgegen. Darauf steht: „Black People Aren’t Apes“ („Schwarze Menschen sind keine Affen“). Ein Tiefschlag gegen den Präsidenten! Hintergrund des Protests: Ein Skandal-Video, in dem Trump die Obamas rassistisch als Affen beleidigte. Trump geht mit versteinerter Miene an Green vorbei, würdigt ihn keines Blickes.
Stattdessen kam, sah und feierte Trump sich selbst! Am Pult startete Trump seine Maga-Show. Seine Botschaft an die Welt: Amerika ist zurück – und zwar gewaltiger denn je! „Unsere Nation ist größer, besser, wohlhabender und stärker als je zuvor“, rief Trump unter ohrenbetäubendem Jubel in den Saal.
„Dies ist das goldene Zeitalter Amerikas!“
Während seine Republikaner mit frenetischen „USA! USA!“-Chören das Kapitol zum Beben brachten, zeichnete Trump das Bild einer Supermacht: Die Grenzen dicht, die Wirtschaft auf Rekordkurs und die Feinde der USA vor Angst erstarrt! Eine „Transformation für alle Zeiten“, so der Präsident euphorisch.
Trump hält Rede zur Lage der Nation: „Dies ist das goldene Zeitalter Amerikas“
Quelle: AP25.02.2026
Rekordtief bei Migrantenzahlen an der Südgrenze
Trump: „In den vergangenen 9 Monaten wurden null illegale Ausländer in die Vereinigten Staaten eingelassen.“ Demnach seien Festnahmen wegen illegaler Grenzübertritte unter Trumps Aufsicht auf den niedrigsten Stand seit Mitte der 1960er Jahre gefallen.
Republikaner, einschließlich Trump, hatten Ex-Präsident Joe Biden (83) ständig für die Zahl der an der Südgrenze ankommenden Migranten kritisiert. Die Ankünfte erreichten im Dezember 2023 einen Höchststand von 250.000. Danach begannen sie zu sinken. Unter Trump sind sie weiter eingebrochen. Die Januar-Zahl von 6.070 Festnahmen an der mexikanischen Grenze entspricht der niedrigsten annualisierten Rate seit 1967. Kritiker sagen, der Rückgang habe durch die Beendigung des Asylrechts an der Grenze hohe moralische und humanitäre Kosten verursacht.

Vizepräsident JD Vance (41, links) und der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson (54), ehren die Rede von Präsident Trump (79) mit Standing Ovations
Foto: REUTERS
„Unser Land gewinnt wieder. Tatsächlich gewinnen wir so sehr, dass wir gar nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Die Leute sagen zu mir: Bitte, bitte, bitte, Herr Präsident, wir gewinnen zu viel. Wir halten das nicht mehr aus“, sagte Trump und lud das US-amerikanische Herrenhockeyteam, das kürzlich Olympiagold gewonnen hatte, unter Applaus in den Plenarsaal des Repräsentantenhauses ein.
Bei Rede zur Lage der Nation: Trump holt Hockey-Team in das Kapitol
Quelle: AP25.02.2026
Freiheitsmedaille für Torwart des US-Hockeyteams
Trump gab bekannt, dass er dem Torwart der US-Eishockey-Nationalmannschaft der Männer, Connor Hellebuyck, die Presidential Medal of Freedom verleihen wird. Trump sagte, die Auszeichnung sei über die Jahre „vielen Athleten“ verliehen worden. Und weiter: „Ich werde Connor in Kürze unsere höchste zivile Ehre verleihen.“ Hellebuyck parierte 41 Schüsse, viele davon spektakulär, während des 2:1-Sieges der USA gegen Kanada im Goldmedaillenspiel der Spiele von Mailand-Cortina.
Das US-Fraueneishockeyteam, das wie seine männlichen Kollegen Gold holte, soll laut Trump bald seine Würdigung in Washington erhalten. Der Präsident kündigte an, dass das Frauenteam „bald ins Weiße Haus kommen wird.“ Zuvor hatten die US-Olympiasiegerinnen einen Besuch bei Trump abgesagt. Der offizielle Grund: akademische und berufliche Verpflichtungen.

Die 60-jährige Abgeordnete Norma Torres hält während der Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation im US-Kapitol ein Foto von Alex Pretti hoch. Pretti wurde während eines ICE-Einsatzes erschossen
Foto: Getty Images via AFP

Höchste Sicherheitsvorkehrungen vor der Rede von Präsident Donald Trump: Scharfschützen beziehen Stellung auf dem Dach des Kapitols
Foto: Getty Images via AFP
80 Millionen Barrel venezolanisches Öl
Der Präsident sagte, die USA hätten mehr als 80 Millionen Barrel Öl von ihrem „neuen Freund und Partner Venezuela“ erhalten. Das übertrifft die ursprünglichen Prognosen seiner Regierung aus den Tagen nach dem aufsehenerregenden Überfall des US-Militärs in Venezuelas Hauptstadt im letzten Monat, bei dem der damalige Präsident Nicolás Maduro (63) gefasst wurde. Venezuelas Ölindustrie produziert täglich etwa 1 Million Barrel. Das Land verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven.
Trump attackiert Supreme Court wegen Zoll-Urteil
Nur wenige Tage nachdem der Oberste Gerichtshof der Trump eine zentrale Säule seiner Handelspolitik entzogen hat, nutzte der Präsident seine Rede zur Lage der Nation für eine direkte Rüge. Vor den Augen der anwesenden Richter des Supreme Courts bezeichnete Trump die Aufhebung seiner Zölle als „unglückliche Entscheidung“. Das Gericht hatte am vorangegangenen Freitag geurteilt, dass der Präsident seine Kompetenzen überschritten habe, indem er weitreichende Importzölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz am Kongress vorbeischleuste. Trotz der juristischen Niederlage gab sich Trump kämpferisch: Er kündigte im Kongress an, seine aggressive Zollstrategie unbeirrt fortzusetzen.
Trump: Ich habe alle Gaza-Geiseln nach Hause geholt
In seiner Rede gab sich Trump als der große Friedensmacher. Unter den zahlreichen Konflikten, die er nach eigenen Angaben beendet hat, erwähnte Trump auch das laufende, fragile Waffenstillstandsabkommen in Gaza. „Ich habe ausgehandelt, dass jede einzelne Geisel, sowohl lebende als auch tote, nach Hause zurückgekehrt ist. Können Sie das glauben? Niemand hielt das für möglich“, sagte der Präsident während seiner Rede.
Dann schickt Trump eine knallharte Warnung Richtung Iran: „Ich werde niemals zulassen, dass der weltweit größte Terror-Förderer eine Atombombe besitzt!“ Während die USA ihre Truppen in der Region bereits massiv in Stellung bringen, pokert Trump um einen neuen Deal. Trump: „Wir haben das iranische Atomprogramm vollständig ausgelöscht.“