Die Grafschafter Diakonie hat ihr Informations- und Bewerbungsportal für Tätigkeiten im sozialen und pflegerischen Bereich ausgebaut und digital weiterentwickelt. Seit Februar sind die neu gestalteten Karriereseiten des Wohlfahrtsverbands abrufbar unter www.grafschafter-diakonie.de/karriere. Interessenten steht dort unter anderem die Funktion einer mobilen Sprachbewerbung zur Verfügung, die über einen smartphoneoptimierten Sprach-Chatbot genutzt werden kann. Stellen, die aktuell besetzt werden sollen, sind zudem mit der Möglichkeit zur Online-Direktbewerbung ausgestattet.
„Weitere Einsatzmöglichkeiten, etwa im Rahmen einer Ausbildung, eines Freiwilligen Sozialen Jahres, des Bundesfreiwilligendienstes und Optionen für ehrenamtliches Engagement sind übersichtlich dargestellt“, teilte die Grafschafter Diakonie weiter mit. „Mitarbeitende geben in Videobeiträgen berufliche Erfahrungen weiter, etwa in Bezug auf Zusammenarbeit, Führung, Arbeitsatmosphäre, den Umgang mit gesundheitlichen Belastungen, schwierigen Arbeitssituationen sowie zu angebotenen Fortbildungen.“ Die Seiten bündelten zudem Informationen zu Leistungen für Mitarbeitende – von der Möglichkeit, ein Jobrad oder Sportangebote zu nutzen bis zur finanziellen Altersvorsorge.
„Die mobile Bewerbung soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich unkompliziert bei uns vorzustellen und sich ein Bild von uns als Arbeitgebenden zu machen, auch unabhängig von Faktoren wie zeitlichen Ressourcen oder der Notwendigkeit zur schriftlichen Kommunikation“, sagte Kai T. Garben, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie zum Neustart des Job-Portals.
Die Grafschafter Diakonie beschäftigt aktuell rund 900 Mitarbeitende im linksrheinischen Teil des Kreises Wesel und dem Duisburger Westen. Sie arbeiten unter anderem in drei Seniorenheimen, drei Tagespflegeeinrichtungen, sechs mobilen Diakoniestationen, in den Einrichtungen des Johann Heinrich-Wittfeld-Wohnverbunds und in Beratungsdiensten wie der allgemeinen Sozialberatung, der Wohnungshilfe, der Flüchtlingsberatung, der Schuldner- und Insolvenzberatung oder der Fachberatung Demenz.
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sind sie zum Beispiel in einer sozialpädagogischen Tagesgruppe, der stationären Jugendhilfe in Moers-Hülsdonk, in der Offenen Ganztagsbetreuung an Schulen, in der Schulsozialarbeit oder in der ambulanten Erziehungshilfe für Kinder und ihre Familien beschäftigt.