Die Mauer der Kleingartenanlage am Lueginsland muss zügig saniert werden. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1494, als dort ein Friedhof entstand. 1806 wurde der Friedhof, der auch die gotische Kirche St. Salvator beherbergte, eingeebnet. Inzwischen wird das Areal als Kleingartenanlage genutzt. Seit 2023 ist innerhalb der Kleingartenanlage ein zwei Meter breiter Streifen vor der Mauer mittels Bauzäunen abgesperrt, weil sich das Bauwerk erheblich geneigt hat. Ein Statikbüro im Auftrag der Stadt kommt zum Ergebnis, dass die Mauer zügig saniert werden muss, wenn sie vor dem Einsturz bewahrt werden soll. Vorgesehen ist nun, die Mauer mit Stützpfeilern, die fünf Meter tief auf tragfähigen Boden gegründet sein sollen, zu sichern. Die Stadt rechnet mit Kosten von 609.000 Euro. Es soll nun ein Sanierungs- und Förderkonzept erarbeitet werden. Im aktuellen Haushalt ist für die Sanierung kein Geld vorhanden. (skro)

  • Stefan Krog

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Kleingartenanlage

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Friedhofsmauer

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis