Daran beteiligen sich auch im Münsterland Unternehmen, aus denen künftig „Lehrerinnen und Lehrer fürs Leben“ kommen sollen, sowie mehrere Schulen. Beim Auftakt in Münster mit dabei waren BSW-Anlagenbau (Everswinkel), Eiffage Infra-West (Borken), Creditreform Münster Riegel & Riegel und Georg Hagelschuer (Dülmen). Als Partnerschulen waren neben der Gastgeberin, die Gesamtschule Münster Mitte mit der Schulleiterin Ulli Thöne, auch die Euregio Gesamtschule Epe und die Hauptschule Coerde mit dabei.
Großes Engagement
Schon vor dem offiziellen Auftakt hat „fit for life“ in der Region an Dynamik gewonnen. Mehrere Schulen im Regierungsbezirk Münster haben gemeinsam mit Unternehmen erste „Life Lessons“ umgesetzt. „Dass sich so viele Akteure engagieren, zeigt, wie groß der gemeinsame Wille ist, junge Menschen frühzeitig zu stärken“, sagte Taudt. Auch die Bezirksregierung Münster begrüßt die Entwicklung. „Kooperationen mit außerschulischen Partnern erweitern die Lernräume unserer Schulen und stärken die Lebens- und Berufsorientierung junger Menschen nachhaltig“, betonte Matthias Schmied, der bei der Bezirksregierung die Abteilung für Schule, Kultur und Sport leitet. Besonders positiv sei, dass sich im Münsterland tragfähige Netzwerke bildeten, die das Programm eigenständig weiterentwickeln.
Positive Rückmeldungen
Die bisherigen Rückmeldungen aus den Schulen fallen durchweg positiv aus. Lehrkräfte berichten von hoher Aufmerksamkeit und großer Praxisnähe der Inhalte. Unternehmen und weitere regionale Partner engagieren sich bereits aktiv und bringen ihre Expertise direkt in die Klassen ein. „Im Münsterland ist deutlich spürbar, wie Schule und Wirtschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen. Solche Netzwerke sind entscheidend, um das Programm nachhaltig wachsen zu lassen“, meinte Thiede. Nun sind weitere Schulen und Unternehmen eingeladen, sich zu beteiligen und eigene LifeTeacher zu stellen.