Zum vierten Jahrestag des Überfalls von Russland auf die Ukraine versammelten sich an vielen Orten Menschen zum gemeinsamen Gedenken. „Wir haben uns hier versammelt – weit weg von unserer Heimat, aber mit der Ukraine im Herzen“, sagte Svetlana Shchipets bei ihrer Ansprache auf dem Peter-Plümpe-Platz in Kevelaer.

Dort hatten sich etwa 50 Menschen zu einer Gedenkveranstaltung versammelt. Neben Ukrainern waren auch Freunde und Unterstützer aus Kevelaer gekommen. Die Veranstaltung sollte die Solidarität mit der Ukraine und mit all jenen zum Ausdruck bringen, die den Staat schützen und ihm beim Überleben helfen.

Während der Veranstaltung wurde auch der Ukrainer gedacht, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen und im Ausland, insbesondere in Deutschland, Zuflucht zu suchen. Es wurde betont, dass Ukrainerinnen und Ukrainer im Ausland ihre Landsleute weiterhin unterstützen und die Welt über den Krieg aufklären.

Die Ukrainer in Kevelaer dankten den deutschen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Solidarität, Unterstützung und umfassende Hilfe in dieser schweren Zeit. Auf dem Programm standen die ukrainische Nationalhymne, Gedichte und Lieder, die der Ukraine gewidmet waren. Alle hatten die Möglichkeit, ihre Meinungen zu äußern, Erinnerungen und Erfahrungen zu teilen.

Das Ereignis sei eine weitere Bestätigung dafür, dass die Ukrainer auch fernab ihrer Heimat in ihrer Liebe zum Vaterland, ihrem Glauben an den Sieg und ihrem Wunsch nach einem gerechten Frieden vereint blieben, hieß es.

„Dieser Krieg geht nicht nur um Territorien. Er geht um das Recht, zu sein. Um das Recht, unsere Sprache zu sprechen. Um das Recht, in einem unabhängigen, freien Staat zu leben. Deshalb ist unsere Anwesenheit hier ein Zeichen – ein Zeichen der Solidarität und der Unterstützung“, so Svetlana Shchipets in ihrer Ansprache.

Etwa zeitgleich hatten sich auch Ukrainer und Unterstützer auf dem Marktplatz in Geldern versammelt. Auch dort wollte man damit ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen.