Rückkehr an den Bosporus?

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Nach überstandener Muskelverletzung stand Min-jae Kim in diesem Jahr in fünf der letzten sieben Bundesliga-Partien des FC Bayern in der Startelf. Der 29-Jährige besitzt an der Säbener Straße einen Vertrag bis 2028 und sein Arbeitspapier ist dem Vernehmen nach gut dotiert: Mit kolportierten 17 Millionen Euro Jahresgehalt zählt der Südkoreaner in Vincent Kompanys Starensemble zu den Top-Verdienern. Während der 75-fache Nationalspieler vergangene Woche medial wiederholt als Wechselkandidat für den kommenden Sommer ins Spiel gebracht wurde, sollen nun zwei Istanbuler Stadtrivalen um seine Dienste buhlen.
Dabei handelt es sich nicht etwa um Ex-Klub Fenerbahce, sondern um Galatasaray und Besiktas, berichtet die Münchner Zeitung „tz“. Demnach habe sich Galas Führungsebene bei Kims ehemaligen Mitspielern Victor Osimhen (gemeinsam in Neapel) und Sacha Boey (wechselte im Winter von München in die Türkei) über den Innenverteidiger erkundigt. Mehrere Scouts sollen Kim bereits im Winter als Ideallösung für die Defensive empfohlen haben. Passend zum Gerücht kündigte Vizepräsident Abdullah Kavukcu größere Vorhaben auf dem Transfermarkt an: „Wir stehen erst am Anfang unseres Projekts. Wir bauen eine Mannschaft voller Top-Spieler auf, wir wollen die Besten der Welt werden.“
Inwiefern Kim selbst seine mögliche Zukunft bei einem anderen Klub sieht, bleibt abzuwarten. Dem Vernehmen nach fühlt sich der Abwehrhüne in München sehr wohl, sieht die Notwendigkeit eines Wechsels weder sportlich noch wirtschaftlich gegeben. Im Sommer 2023 hatten die Bayern 50 Millionen Euro Ablöse für den 1,90 Meter großen Rechtsfuß nach Neapel überwiesen. Dass eine ähnliche Summe bei einem Verkauf wieder eingenommen wird, gilt Stand jetzt als unwahrscheinlich. Kims damaliger Höchstmarktwert von 60 Mio. Euro ist seither sukzessive gesunken, aktuell wird er auf 25 Mio. Euro taxiert. Neben den türkischen Klubs waren zuletzt auch der FC Chelsea und die AC Milan als potenzielle Interessenten gehandelt worden.
Gerücht