„Kicker“-Bericht

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Die Entscheidung über die Zukunft von Manuel Neuer rückt näher. Am 27. März wird der Torhüter des FC Bayern 40 Jahre alt: Dann will sich der Routinier darüber im Klaren sein, ob er seinen Vertrag bei den Münchnern nochmals um ein Jahr verlängert oder nicht. Seinen Entschluss will er davon abhängig machen, wie seine körperliche Verfassung ist. Neuers jüngster Muskelfaserriss habe darauf aber keine Auswirkung, schreibt der „Kicker“. Unterdessen läuft beim deutschen Rekordmeister im Hintergrund die Planung über die Nachfolge des langjährigen Stammkeepers.
Fest steht laut dem Magazin, dass sich Neuer zum Abschluss seiner langen und erfolgreichen Karriere keinen Wechsel ins Ausland vorstellen kann, anders als beispielsweise Thomas Müller oder Bastian Schweinsteiger. Demnach will er seine aktive Laufbahn bei den Bayern beenden. Geht es nach den Vereinsbossen, soll dies noch nicht in diesem Sommer geschehen und der Keeper bis 2027 unterschreiben. Mit 589 Partien belegt der Weltmeister von 2014 Platz fünf in der Rekordspieler-Rangliste der Münchner, in der Bundesliga-Historie bestritten nur fünf andere Profis mehr Einsätze und die unmittelbar vor ihm liegenden sind nicht weit entfernt.
Das plant der FC Bayern mit Urbig, Nübel und Peretz
Sollte Neuer eine weitere Saison dranhängen, würde er noch mehr Partien an seinen potenziellen Nachfolger Jonas Urbig abtreten, heißt es zudem. Auf diese Weise könnte der 22-Jährige weiter behutsam aufgebaut werden. Urbig war vor gut einem Jahr für 7 Millionen Euro vom 1. FC Köln gekommen, seitdem stand er 21-mal zwischen den Pfosten (achtmal zu Null). In dieser Saison sind es bislang neun Einsätze.
Entscheidet sich Neuer aber gegen eine Verlängerung, sollen die Münchner den Torhütermarkt zumindest prüfen, heißt es. Denn die derzeit verliehenen Alexander Nübel (an den VfB Stuttgart) und Daniel Peretz (an den FC Southampton) sollen nicht als potenzielle künftige Nummer eins infrage kommen. Für beide suche der Verein nach dieser Spielzeit daher Lösungen.
Nübel besitzt beim FCB noch ein Arbeitspapier bis 2030 und verdiene ein Bruttogehalt von bis zu 12 Mio. Euro, weswegen sich ein Wechsel kompliziert gestalten könnte. Peretz ist noch bis 2028 gebunden. Southampton sicherte sich laut „Sky“ aber eine Kaufoption in Höhe von 8 Mio. Euro für den 25 Jahre alten Schlussmann. Mit Marktwerten von jeweils 12 Mio. Euro sind Urbig und Nübel die beiden wertvollsten von den genannten Keepern, Peretz‘ Taxierung liegt bei 2 Mio. Euro und Neuer ist immer noch 4 Mio. Euro wert, womit er der am höchsten taxierte Profi seines Jahrgangs ist.
