Ergiebiger Regen seit Rosenmontag: Was schon die Ausrichter von Karnevalszügen nicht gerade erfreut hat, hatte in den vergangenen Tagen in Teilen Auswirkungen auf den Fährverkehr auf dem Rhein. Das Gros der Fährverbindungen war nicht beeinträchtigt. Und nachdem die Pegel wieder sinken, dürften alle Verbindungen wieder reibungslos betrieben werden.
Trotz nun fallender Rhein-Pegel, müssen sich Nutzer der Fähren immer rechtzeitig darauf einstellen, dass die Fährverbindungen unterbrochen sein könnten. Was den Stand des Rheins angeht, kann es zum Beispiel auf der Fährroute Linz-Remagen ab circa 6,80 Meter bis 7,15 Meter zu Einschränkungen kommen, heißt es auf deren Internetseite. Aus Sicherheitsgründen und nach Abwägung der aktuellen Gegebenheiten vor Ort behalte man sich vor, den Betrieb auch außerhalb dieser Bandbreite einzustellen, teilt das Unternehmen weiter mit. Aktuell sei der Fährbetrieb aber nicht beeinträchtigt gewesen. „Wir haben keine Probleme“, hieß es auf Nachfrage des General-Anzeigers. Am frühen Mittwochabend stand der Pegel Andernach bei 6,15 Meter.
Anders sah es bei der Personenfähre „Nixe“ Remagen-Erpel aus, hier werde der Fährbetrieb bereits bei einem Pegelstand in Andernach von 5,70 Meter, plus steigende Tendenz, eingestellt und sei derzeit unterbrochen. Wieder aufgenommen werde der Fährbetrieb bei einem Pegelstand Andernach von 5,70 Meter, fallende Tendenz, sofern der Zugang zur Fähre auf beiden Seiten gewährleistet sei. Nach aktuellen Vorhersagen wird das spätestens am Wochenende der Fall sein.
Der Pegel des Rheins soll in den kommenden Tagen fallen. Gute Nachrichten sind das auch für die Fährverbindungen zwischen Bad Honnef und Rolandseck, Königswinter und Mehlem und Niederdollendorf und Bad Godesberg. „Bei höherer Gewalt, wie Hochwasser, Niedrigwasser, Unwetter, Behinderungen durch die Schifffahrt, Maschinen- und Schiffsschäden können die Fahrzeiten nicht eingehalten werden“, teilt die Fährgesellschaft Honnef Pool GmbH & Co. KG mit. Allerdings: Auch dort gab es jetzt aktuell kein Problem. „Bisher hat das Hochwasser zu keinerlei Einschränkung im Fährbetrieb geführt. Wir sind mit die letzten, die noch so lange Fahren können, bis die B 9 bei Oberwinter gesperrt wird“, hieß es auf GA-Nachfrage.
Fähre zwischen Godesberg und Niederdollendorf verkehrt nicht
In Niederdollendorf wurde der Fährbetrieb zwischenzeitlich zwar eingestellt. Ab diesem Donnerstag, 26. Februar, soll der reguläre Betrieb allerdings wieder aufgenommen werden können, hieß es auf GA-Nachfrage. Dann gelte wieder der Normalbetrieb.