Schon am Mittwoch Abend ist das erste Trio der Dörper Cats, der Rollhockey-Mannschaft des RSC Cronenberg gen Italien aufgebrochen. Dort, genau in Valdagno, steht für sie am Samstag um 15 Uhr das Rückspiel im Viertelfinale des Europäischen WSE-Cups an. Trotz des komfortabel erscheinenden 6:0-Hinspielerfolgs vor zehn Tagen in heimischer Halle wollen die Cats dabei nichts dem Zufall überlassen. Trainerin Waren Wichardt hat die Auswärtsreise akribisch geplant. „Das Hinspiel lief für uns sehr gut, aber warum sollten das nicht umgekehrt auch die Italienerinnen in eigener Halle schaffen, zumal die größeren Ausmaße der Spielfläche dort für uns ungewohnt sind“, sagt Wichardt. Das habe man in der vergangenen Saison auch schon in Portugal erleben müssen. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten – die liegen auch so bereits bei 4000 Euro, die nur zum Teil von Sponsoren getragen werden – fahren sie, Teambetreuerin Marie Tacke und Stürmerin Lea Seidler mit dem Kleinbus voraus, um das Gepäck zu transportieren. Das hätte die Flüge für die übrigen Spielerinnen, die je zur Hälfte am Donnerstag und am Freitag nach Bergamo anreisen, verteuert. „Am Donnerstag machen wir mit denjenigen, die schon da sind, in Bergamo etwas Sightseeing“, so Wichardt. Erst nach Ankunft der Übrigen am Freitag fahre man dann mit einem zweiten angemieteten Kleinbus ins zwei Stunden entfernte Valdagno. Auch das habe Kostengründe. Vor Ort habe man sich dort dann allerdings ein Hotel gegönnt, weil man schon am frühen Samstagmorgen Bahnzeit auf der Anlage von Valdagno bekommen habe, um sich an die Spielfläche gewöhnen zu können.