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Der BVB kassiert eine 1:4-Pleite bei Atalanta Bergamo, fliegt nach dem 2:0-Hinspielsieg ganz bitter aus der Champions League. DAZN-Experte Nils Petersen kritisiert nach Abpfiff Dortmund-Keeper Gregor Kobel!

Der Ex-Profi deutlich: „Das letzte Tor, das geht auf Kobel. Kobel muss den Ball klären. Er hat so viele Spiele für den BVB gerettet in dieser Champions-League-Saison. Aber in der Phase des Spiels, in der 93. oder 94. Minute, muss der Ball auf die Tribüne.“

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Was er meint: Kobel läuft in der Nachspielzeit einen langen Ball ab, spielt die Kugel ausgerechnet in die Füße von Pasalic, der hebt die Kugel in den Strafraum. Bensebaini will den Ball klären, trifft den heranfliegenden Krstovic aber mit der Hacke an der Stirn – Elfmeter und Gelb-Rot Bensebaini! Der Montenegriner bleibt zudem am Boden liegen, blutet heftig an der Stirn. Anschließend behält Ex-Herthaner Samardzic in der aufgeheizten Atmosphäre die Ruhe, verwandelt sicher – 1:4, der Knockout für den BVB (90.+8).

Kobel: „Klar, es war mein Fehler“

Kobel selbst sagt nach der Partie: „Klar, es war mein Fehler am Ende. Es tut mir super leid für meine Jungs. Fußball ist manchmal hart. Das ist ein Bruchteil einer Sekunde, da denkst du nicht: einfach irgendwie weg. Ich war im Spiel drin und habe versucht, eine Lösung zu finden. So ist das natürlich super hart für die Mannschaft. (…) Alles, was geschehen ist, ist geschehen.“

Dortmunds Kapitän Emre Can, der nach einer Adduktorenverletzung gegen Atlanta sein Startelf-Comeback gegeben hatte, resümiert: „Es waren schon Kacktore. Ich weiß nicht, welche Worte ich sonst dafür finden soll. Vier Gegentore darf man nicht kassieren, das darf nicht passieren. Nach dem 1:3 waren wir gut im Spiel. Gefühlt waren wir dann besser und hatten eine gute Chance. Mit dem Schlusspfiff, kriegen wir den Elfmeter, 1:4. Ich weiß nicht, ob es einer war. Es tut extrem weh.“

BVB-Trainer Niko Kovac findet ebenfalls klare Worte: „Wir haben unter dem Strich kein gutes Spiel gemacht. Wir sind sehr enttäuscht und auch ziemlich geknickt.“