Der Zirkus zieht weiter und lässt zwei Teams zurück. Nach der schweren Kollision beim SailGP von Auckland zwischen Neuseeland und Frankreich steht nun bereits der nächste Stopp auf der Tour an. Er kommt zu früh für die beiden Crash-Teams. Neuseeland und Frankreich werden fehlen, wenn es am Wochenende vor Sydney auf den Kurs geht.
Die knappe Zeit zwischen den beiden Grand Prix in Neuseeland und Australien reichte gerade einmal, um die Ursachen für den Rennunfall zu erforschen. Der große Stapel Carbon-Schrott, der dabei entstanden ist, konnte dagegen noch nicht wieder zusammengesetzt werden.
So werden also nur elf Teams ab Samstag (Rennstart um 7:30 Uhr deutscher Zeit) auf der spektakulären Rennstrecke in der Bucht von Sydney an den Start gehen. Die deutsche Mannschaft setzt dabei wieder auf das Team, das sich seit dem Saisonbeginn in Downunder zusammenfindet.
Skipper Erik Kosegarten-Heil wird die Abstimmung mit Wing-Trimmer Kevin Peponnet weiter verfeinern müssen, um im Konzert an der Spitze mitspielen zu können. Der Franzose sorgt seit dieser Saison für den Speed an Bord.
Gebremste Adrenalinausschüttung
Während das Timing der Startbeschleunigung zum Saisonauftakt von Perth noch nicht stimmte, waren die Auftritte in Auckland vielversprechender. Vor allem am zweiten Tag von Neuseeland, als das Feld halbiert wurde, konnte sich der weiß-blaue Renner aus Deutschland gut an der Linie positionieren.
Durch den Ausfall der Kiwis und der Franzosen in Sydney wird es auch am Wochenende etwas luftiger in der Startbox. Die Adrenalinausschüttung dürfte also etwas gebremst sein. Denn der Crash von Auckland hat gezeigt, wie eng es mit 13 Teams im Hochgeschwindigkeitsrennen auf dem Kurs ist.

Für das deutsche Team ist ein entspannteres Feld von F50 gut © Samo Vidic for SailGP
Wenige Tage vor dem Start des kommenden Grand Prix hat SailGP nun den Bericht zur Ursachenforschung des Auckland-Crashes vorgelegt. Der Vorfall ereignete sich zu Beginn des dritten Rennens am ersten Wettkampftag.
Der neuseeländische F50-Katamaran verlor kurz vor der ersten Boje die Kontrolle und rutschte abrupt in den Kurs des französischen F50-Katamarans. Beide Boote wurden erheblich beschädigt, und zwei Athleten wurden bei der Kollision verletzt.
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