02:31 Uhr | Neue Gespräche in Genf: USA und Kiew bereiten trilaterales Treffen vor
Der Kreml-Gesandte für internationale Wirtschaftsfragen, Kirill Dmitriew, reist nach russischen Angaben heute zu Gesprächen mit US-Unterhändlern nach Genf. Wie die Nachrichtenagentur Tass meldet, sollen die Verhandlungen mit US-Vertretern zu wirtschaftlichen Fragen fortgesetzt werden. Außerdem wollen in Genf die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit ukrainischen Regierungsvertretern über Wege zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beraten. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj soll Chefunterhändler Rustem Umerow auch das für Anfang März geplante nächste trilaterale Treffen mit Russland vorbereiten. Auch gehe es um einen Sanierungsplan für die ukrainische Wirtschaft. (Quelle: AFP)
01:53 Uhr | Klitschko fordert direkte Verhandlungen Trumps mit Putin
Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat gefordert, dass US-Präsident Donald Trump persönlich mit Russlands Präsident Wladimir Putin über ein Kriegsende verhandelt. In der ARD-Sendung „Maischberger“ sagte Klitschko, Trump komme mit Putin „klarer“ als seine Vertreter. Den US-Sondergesandten Steve Witkoff halte er für ungeeignet. (Quelle: ots)
01:07 Uhr | Deutschland und Belgien kritisieren Ungarns Ukraine-Blockade
Bundesaußenminister Johann Wadephul und Belgiens Außenminister Maxime Prévot haben den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban scharf aufgefordert, die Blockade des mittlerweile 20. EU-Sanktionspakts gegen Russland sowie eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine zu beenden. Ungarn begründet sein Veto mit der unterbrochenen Druschba-Pipeline. Wadephul sprach von einem Verrat am eigenen Freiheitskampf. Prévot nannte es inakzeptabel, die Ukraine aus wahltaktischen Gründen „als Geisel“ zu nehmen. (Quelle: dpa)
00:28 Uhr | Kiew: Russland setzt mehr als 1.700 Afrikaner im Krieg ein
Russland setzt nach Angaben der Ukraine mehr als 1.700 Afrikaner im Krieg ein. Außenminister Andrij Sybiha warf Moskau vor, Bürger afrikanischer Staaten unter falschen Vorwänden zu rekrutieren. Ghanas Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa sagte, viele Männer seien im Darknet mit angeblichen zivilen Jobs geködert worden und hätten keine militärische Ausbildung. Russland wies die Vorwürfe zurück. (Quelle: Reuters)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 25. Februar 2026
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump an, dass die nächste von den USA moderierte Verhandlungsrunde mit Russland voraussichtlich im März stattfinden werde. Dabei solle das Gespräch auf die Ebene der Staatschefs gehoben werden. Gleichzeitig wies Selenskyj russische Vorwürfe zurück, die Ukraine wolle Atomwaffen beschaffen – er wertete dies als Versuch, während der Friedensgespräche Druck auszuüben.