Bittere Bilanz
SKD verlieren fast eine halbe Million Besucher
26.02.2026 – 14:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Blick auf den Klingersaal im Neuen Albertinum Dresden (Symbolbild): Noch in diesem Jahr sollen die Eintrittspreise erhöht werden. (Quelle: imago stock&people)
Dresden gilt für Museumsfans als Besuchermagnet. Doch selbst berühmte Sammlungen sind kein Selbstläufer, wenn das Geld bei vielen Verbrauchern knapp ist.
Rund 1,8 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) besucht. Das sind etwa 460.000 weniger als 2024.
Als Grund wurde vor allem auf einen Rückgang der Touristenzahlen und auf eingeschränkte Öffnungszeiten als Folge von Einsparungen verwiesen. Rund 40 Prozent der Besucher stammen aus dem Ausland. Der Umsatzerlös sank binnen der Jahresfrist um 1,4 Millionen Euro auf 12,6 Millionen Euro. Er soll in diesem Jahr bei erhöhten Eintrittspreisen wieder wachsen.
Dennoch blickt der Museumsverbund optimistisch in die Zukunft. Mit Blick auf die aktuelle Haushaltslage wolle man Organisation und Struktur gezielt weiterentwickeln, sagte SKD-Generaldirektor Bernd Ebert.
Man werde nicht abwarten, welche Zuweisungen es vom Land gebe, sondern selbst aktiv werden. Das bedeute, Ausstellungen genau unter die Lupe nehmen, sich zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen – aber auf keinen Fall die Qualität zu verlieren. In diesem Jahr sind eine Reihe attraktiver Ausstellungen geplant.
