Als Grund für den Einbruch der Besucherzahlen gab der Generaldirektor der SKD, Bernd Ebert, einen allgemeinen Rückgang in der Tourismusbranche an. Hinzu kämen eingeschränkte Öffnungszeiten, höhere Eintrittspreise und die Schließungen von Ausstellungsräumen. Laut SKD sank der Umsatz dadurch um 1,4 Millionen auf 12,6 Millionen Euro. Er soll in diesem Jahr bei erhöhten Eintrittspreisen wieder wachsen.
Und auch sonst blickt der Museumsverbund optimistisch in die Zukunft. Man wolle Organisation und Struktur gezielt weiterentwickeln, sagte der Generaldirektor. Man werde nicht abwarten, welche Zuweisungen es vom Land gebe, sondern selbst aktiv werden. Das bedeute, Ausstellungen genau unter die Lupe zu nehmen, sich zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen, ohne dabei an Qualität zu verlieren.
Wir wollen statt zig Ausstellungen konzentriert große und fokussierte Programme in jedem der Häuser anbieten.
Bernd Ebert, Generaldirektor der SKD
Die SKD, zu denen 15 Museen, Sammlungen sowie mehrere Institutionen gehören, planen in diesem Jahr mehrere Ausstellungen. So sollen im April der Große Ballsaal und der Propositionssaal im Nordflügel des Residenzschlosses vollendet werden. Darin soll künftig eine neue Dauerausstellung über „Festkultur und Machrepräsentation am Dresdner Hof“ gezeigt werden.
Quelle: MDR KULTUR (Grit Krause), Staatliche Kunstsammlungen Dresden; redaktionelle Bearbeitung: tmk