Ein 49-Jähriger muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verantworten, weil er Teil einer Bande gewesen sein soll, die vor Jahren in Ostbrandenburg zahlreiche Geldautomaten sprengte. Dabei wurden laut Anklage rund 230.000 Euro erbeutet und ein Sachschaden von rund einer halben Million Euro verursacht.
Am ersten Prozesstag legte der Angeklagte ein Geständnis ab. Demnach sprengte er vor mehr als zehn Jahren zusammen mit anderen Männern in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Lübben, Luckau (Dahme-Spreewald) und Cottbus Geldautomaten in die Luft. Grund für die Taten seien Schulden des Angeklagten gewesen, sagte er am Donnerstag vor Gericht.
„Die Täter gingen immer gleich vor. Die Bank wurde vorher ausgekundschaftet, dann wurde Gas eingeleitet und mit einem elektronischen Zünder entzündet“, sagte Gerichtssprecherin Kathleen Labitzke dem rbb.