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Berlin – Mit Emotionen und in russischer Sprache zocken Betrüger ab – und machen damit in Berlin Kasse. Seit Januar schlagen die Täter mit einer perfiden Masche zu: Schockanrufe auf Russisch – die Opfer sind meist Senioren. Seit Jahresbeginn zählte die Polizei rund 20 Taten. Die Schadenssumme: rund 400.000 Euro.

So gehen die Täter vor: Eine weinende Frau am Telefon gibt sich als Verwandte aus – sie habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Kurz darauf meldet sich ein vermeintlicher Polizist und verlangt eine Kaution. Die Opfer: meist ältere Menschen, die Russisch sprechen.

84-Jähriger fiel auf Betrüger rein

Seit Januar rufen die Täter mit hoher Frequenz an. Am Montag ging in Spandau ein 84-jähriger Mann ans Telefon. Seine vermeintliche Schwiegertochter bat ihn dringend um Bargeld. Ein Kurier kam später vorbei und kassierte eine Summe. Die Betrüger variieren ihre Vorgehensweise, warnen die Ermittler.

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Die Behörde schlägt jetzt Alarm – in deutscher und russischer Sprache: Seien Sie grundsätzlich misstrauisch, wenn Sie am Telefon um Geld gebeten werden.“ Die Polizei betonte, sie verlange niemals Geld am Telefon.

Polizei warnt eindringlich

Außerdem solle man immer bei Familienangehörigen nachfragen. Die Beamten appellieren: „Übergeben Sie niemals Geld an Mittelspersonen oder Ihnen unbekannte Menschen.“ Die Betrugsmasche hat in Berlin bereits zu Hunderttausenden Euro Schaden bei Senioren geführt.