Achtelfinal-Auslosung

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Der FC Bayern und Bayer Leverkusen sind dem deutschen Duell in der Champions League aus dem Weg gegangen. Das ergab die Auslosung des Achtelfinales am Freitag im Haus des Europäischen Fußballs in Nyon. Auch die weiteren Runden bis zum Endspiel stehen schon fest. Seit der Königsklassen-Reform zur Saison 2024/25 ist der Weg ins Finale durch die Platzierungen in der Ligaphase vorgezeichnet.
Die Bayern treffen in der Runde der letzten 16 auf BVB-Bezwinger Atalanta Bergamo und die Werkself bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun – dem einzigen Team, das in der Ligaphase ohne Punktverlust blieb. Während die Münchner aufgrund der besseren Platzierung in der Ligaphase im Rückspiel Heimrecht haben, muss Leverkusen im entscheidenden Duell auswärts ran. Die Hinspiele finden am 10. und 11. März statt, die Rückspiele steigen eine Woche später am 17. und 18. März.
Sollten sich die beiden Bundesligisten durchsetzen, sind die weiteren Gegner schon vorgegeben. Auf den FC Bayern würde im Viertelfinale entweder Real Madrid oder Manchester City warten. Leverkusen müsste gegen Überraschungsmannschaft FK Bodø/Glimt oder Sporting Lissabon ran. Die Duelle werden am 7./8. April sowie 14./15. April ausgetragen.

Sollte der Einzug ins Halbfinale gelingen, müssten sich die Münchner gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain, Chelsea, Liverpool oder Galatasaray durchsetzen. Auf Bayer 04 würde der FC Barcelona, Newcastle United, Atlético Madrid oder Tottenham Hotspur warten. Die Runde der letzten Vier findet am 28./29. April und 5./6. Mai statt. Das Finale wird am 30. Mai in Budapest ausgetragen.
FC Bayern sieht ambitionierte Champions-League-Aufgabe
Das BVB-Aus sei „eine große Warnung“, sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl bei „Sky“ nach der Auslosung. „Atalanta oder italienische Mannschaften per se sind von der Struktur oder der Taktik her unfassbar stabil, unfassbar gut.“ Es sei „eine Aufgabe, die definitiv ambitioniert ist. Aber wir wollen weiterkommen.“
Bereits vor der Auslosung hatten die Leverkusener betont, sich lieber mit dem FC Arsenal duellieren zu wollen. „So früh wieder gegen eine deutsche Mannschaft zu spielen, hat für mich nicht so diesen Champions-League-Charakter. Wenn ich es mir wünschen kann, dann Arsenal. Nach London zu fliegen, hat für mich ein bisschen mehr Flair“, sagte etwa Mittelfeldroutinier Jonas Hofmann (33), der erst nach der Ligaphase für die Königsklasse nachgemeldet wurde.
