Durchschnittlich blieben die Gäste 2,4 Tage in Potsdam. Am gefragtesten war die Stadt im vergangenen Jahr in der Zeit von August bis Oktober. Die meisten Urlauber aus dem Ausland kamen aus Polen (8.780), den Niederlanden (6.216) und den USA (4.686).
Bei den Sehenswürdigkeiten war das Museum Barberini mit 348.937 Besuche am beliebtesten – trotz leichten Rückgangs. Auf Platz zwei lag mit 291.363 Besuchenden das Schloss Sanssouci.
„Der Tourismus ist für uns auch ein starker wirtschaftlicher Faktor“, sagte die parteilose Oberbürgermeisterin Noosha Aubel zu den Zahlen. „Er gehört zu den drei bedeutendsten Wirtschaftsclustern Potsdams, sichert zahlreiche Arbeitsplätze, stärkt den Mittelstand und sorgt für Wertschöpfung in vielen Branchen – von der Hotellerie über Gastronomie und Kultur bis hin zum Einzelhandel.“
Der steigenden touristischen Nachfrage steht den Angaben zufolge auch ein wachsendes Bettenangebot gegenüber. Zum Stichtag 31. Juli 2025 zählte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 57 Beherbergungsbetriebe mit mehr als zehn Betten in Potsdam, die zwischen 7.133 (im Februar) und 7.829 Betten (im Dezember) anboten. Im Vergleich zu 2015 ist das Angebot durch Neueröffnungen um circa 2.200 Betten bzw. um fast 40 Prozent gewachsen.