Sony rollt für die PS5 Pro eine neue Version der PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) aus. Zunächst profitiert „Resident Evil Requiem“, das als erster Titel die überarbeitete Upscaling-Technologie nutzt. 

Sony hat ziemlich schwammig eine aktualisierte Version der PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) angekündigt. Die KI-basierte Upscaling-Technologie der PS5 Pro kommt offenbar schon in „Resident Evil Requiem“ zum Einsatz.

Im Wortlaut heißt es: „Wir freuen uns, heute eine aktualisierte Version der PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) anzukündigen, die in den kommenden Wochen global für PS5 Pro-Spieler eingeführt wird.“ Im weiteren Verlauf: „Das heute veröffentlichte Resident Evil Requiem ist der erste Titel, der diese fortschrittlichere PSSR nutzt.“

Algorithmus grundlegend überarbeitet

PSSR analysiert einzelne Bildpixel und skaliert sie hoch, um die effektive Auflösung zu steigern. Laut Sony wurde die Technologie bereits in mehr als 50 PS5-Pro-Spielen eingesetzt. Die neue Version basiert auf einer überarbeiteten Struktur des neuronalen Netzwerks und des zugrunde liegenden Algorithmus.

PlayStation-Systemarchitekt Mark Cerny erklärte: „Wir haben intensiv an einer neuen Version von PSSR gearbeitet, die nicht nur das neuronale Netzwerk, sondern auch den gesamten Algorithmus grundlegend überarbeitet. Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass Resident Evil Requiem, das ab heute erhältlich ist, als erster Titel diese weiterentwickelte PSSR-Technologie nutzt, die dazu beiträgt, sowohl die Bildrate als auch die Bildqualität hochzuhalten.“

Nachfolgend ein offizieller Vergleich. Links ist die bisherige, rechts die neue PSSR-Version zu sehen:

Damit auch tatsächlich etwas zu erkennen ist, haben wir am Helligkeitsregler gedreht:

Die aktualisierte PSSR-Version habe es Capcom laut Masaru Ijuin, Senior Manager Engine Development Support Section R&D Foundational Technology Department, ermöglicht, „unsere Ausdrucksstärke zu verbessern, indem diese Details und strukturellen Besonderheiten erfolgreich verarbeitet werden“. Komplexe Strukturen ließen sich damit zuverlässiger hochskalieren.

PS5-Pro-Systemupdate im März mit breiter Verfügbarkeit

Die technologische Grundlage stammt aus der Partnerschaft „Project Amethyst“ zwischen Sony und AMD. Elemente der neuen PSSR-Version greifen auf AMDs FSR-4-Upscaling zurück. PC-Spieler konnten diese Technologie längst nutzen. Mit der PS5 Pro erhält die Konsole nun eine angepasste und weiter optimierte Variante.

Im März wird für eine breitere Kompatibilität schließlich ein Systemsoftware-Update ausgerollt, samt der Option „PSSR-Bildqualität verbessern“. Damit können Spieler „das neue PSSR mit allen PS5 Pro-Spielen nutzen, die PSSR bereits unterstützen“, nutzen.

Neu mit dem kommenden Update: Das neue PSSR kann auf der PS5 Pro aktiviert werden, um die Bildqualität in „einigen unterstützten Spielen“ zu verbessern.

„Sobald das Systemupdate nächsten Monat veröffentlicht wird, probiert es aus und seht selbst, dass einige Spiele erkennbar schärfere Grafiken haben können“, so Cerny weiter. Mehrere bestehende Titel erhalten in diesem Zeitraum Updates, um auf die neue PSSR-Version umzuschalten.

Im Fall von „Resident Evil Requiem“ kann laut Digital Foundry bereits das Ergebnis betrachtet werden:

Resident Evil Requiem: PS5 Pro bietet Premium-Erlebnis – PS5 und Xbox Series X/S im Techniktest

Die PS5 Pro erschien Ende 2024. Nach dem Marktstart wurden zahlreiche Spiele mit Grafik- und Performance-Updates ausgestattet. „Resident Evil Requiem“ kam heute nicht nur für die PS5 Pro auf den Markt, sondern auch für die Basis-PS5, Xbox Series X/S und PC.

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