Es ist groß, massiv, kantig, einfach nicht zu übersehen. Es thront an zentraler Stelle. Bahnreisende schauen zu ihm empor, wer von Elberfeld zum Grifflenberg will, muss an ihm vorbei. „Das ehemalige Postgebäude am Kleeblatt ist seit nunmehr fünf Jahrzehnten ein bedeutender Teil der Wuppertaler Südstadt“, beschreibt die Clees-Gruppe das Gebäude, das sie als Eigentümerin in eine neue Zukunft überführen will. Das 1975, vor nunmehr gut 50, bald 60 Jahren in Betrieb genommen wurde. Und eines von mehreren Bauwerken in der Stadt ist, die im Stil des Betonbrutalismus errichtet wurden. „Zu hundert Prozent ehrliche Gebäude“, die schön zu finden man lernen müsse, findet Christoph Grafe, Professor für Architektur-Geschichte und -Theorie an der Bergischen Universität, und plädiert für ihren Schutz.