Die „Gerald R. Ford“ und ihre Begleitkampfschiffe sind Teil einer Verstärkung amerikanischer Seestreitkräfte im Nahen Osten, die inmitten festgefahrener diplomatischer Verhandlungen mit dem Iran und anhaltender regionaler Spannungen Präsenz vor der Küste Israels aufbauen sollen.

Die Verlegung des Trägers war zuvor als bevorstehende Ankunft vor Israel gemeldet worden. Die US-Marine hat offiziell keine Details zum weiteren Einsatzort oder etwaigen Anlegeplänen bestätigt.

Die USA genehmigen angesichts der Sicherheitslage die Ausreise von Teilen ihres Botschaftspersonals und deren Familien aus Israel. Dies teilt die US-Botschaft auf der Plattform X mit. Zudem rät die Vertretung US-Bürgern, eine Ausreise in
Betracht zu ziehen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Alle Mitarbeiter, die Israel verlassen möchten, sollten dies „heute“ tun. Auch Bewegungseinschränkungen für Regierungsmitarbeiter in Jerusalem und dem Westjordanland seien möglich.

US-Vizepräsident JD Vance hat Sorgen vor möglichen Konsequenzen eines US-Angriffs auf den Iran zurückgewiesen. Es bestehe „keine Chance“, dass ein solcher Schlag gegen Teheran die USA „jahrelang in einen Krieg im Nahen Osten“ verwickeln würde, „ohne dass ein Ende in Sicht ist“, sagte Vance in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der „Washington Post“. US-Präsident Donald Trump hatte einen solchen Schritt zuletzt in Erwägung gezogen.

Alle würden die „diplomatische Option“ bevorzugen, betonte der US-Vizepräsident, der als US-Marinesoldat im Irakkrieg gedient hat. „Aber es hängt wirklich davon ab, was die Iraner tun und was sie sagen“, sagte er.

Der omanische Außenminister Badr Al Busaidi will einem Medienbericht zufolge bei
Gesprächen in Washington einen Krieg mit dem Iran abwenden. Er werde dazu am
Freitag mit US-Vizepräsident JD Vance und anderen US-Vertretern zusammenkommen, berichtet der US-Sender MS Now.

Die erste Kamikaze-Drohnen-Einheit des Pentagon ist bereit zum Einsatz, sollte Präsident Donald Trump beschließen, Angriffe auf den Iran zu starten, so US-Beamte und Analysten. Die Drohneneinheit ist unter dem Namen „Task Force Scorpion“ bekannt und ging aus einer experimentellen Drohneneinheit des US-Militärs hervor.

Sie ist nun einsatzbereit, wie der Sprecher des US-Zentralkommandos, Captain Tim Hawkins, in einer per E-Mail verschickten Erklärung mitteilte. „Wir haben die Staffel im letzten Jahr gegründet, um unsere Soldaten schnell mit neuen, sich ständig weiterentwickelnden Kampfdrohnen auszustatten“, sagte er.