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Washington – Donald Trump droht mit einer „freundlichen Übernahme“ Kubas! „Sie haben kein Geld, sie haben momentan überhaupt nichts. Aber sie sprechen mit uns – und vielleicht werden wir eine freundliche Übernahme Kubas vornehmen“, sagte der US-Präsident am Freitag vor Journalisten im Weißen Haus. Was genau er damit meinte, erklärte Trump nicht. Er deutete aber an, dass nach Jahrzehnten etwas geschehen könnte, das für Exilkubaner in den USA sehr positiv wäre. Außenminister Marco Rubio (54) verhandle auf höchster Ebene mit der kubanischen Regierung.

Trump betonte, dass sich Kuba „in großen Schwierigkeiten“ befinde. „Kuba ist, gelinde gesagt, ein scheiternder Staat.“ Seit seine Regierung den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro (63) bei einer Militäroperation Anfang Januar festnahm, sieht der US-Präsident die Insel am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

Viele Kubaner leben in ärmlichen Verhältnissen – einige hoffen auf die USA

Viele Kubaner leben in ärmlichen Verhältnissen – einige hoffen auf die USA

Foto: Ramon Espinosa/AP/dpa

Washington übt seit Wochen erheblichen Druck auf Kubas kommunistische Regierung aus. Nach Maduros Gefangennahme verhängten die USA ein Ölembargo für Kuba. Seitdem kamen auch keine Lieferungen mehr aus Venezuela. UND: Auch anderen Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte Trump mit zusätzlichen US-Zöllen.

Massive Öl-Blockade gegen Havanna

Die Ölblockade hat die Wirtschaftskrise in dem kommunistisch regierten Karibikstaat verschärft. Das US-Finanzministerium kündigte am Mittwoch jedoch an, dass die Beschränkungen für venezolanische Ölexporte nach Kuba aus humanitären Gründen gelockert würden.

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Die USA haben schon lange Sanktionen gegen den Inselstaat verhängt, der nur 150 Kilometer vor der Küste Floridas liegt. Zusätzlich belasten die diplomatischen Beziehungen ein tödlicher Zwischenfall: Bei einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellbootes starben vier Menschen.