(RP) Die Initiative „Region Aachen rettet“, an der auch der Kreis Heinsberg beteiligt ist, bleibt ein Erfolgsmodell. Das Prinzip dabei ist einfach: Bei Notrufen erhalten qualifizierte Ersthelfer, die sich gerade in der Nähe befinden, einen Alarm und können dadurch oft schneller beim Patienten sein und erste Hilfe leisten, als es die Rettungskräfte können. Schließlich zählt in Notfällen jede Sekunde.

Mit mittlerweile mehr als 9900 registrierten Ersthelfern hat sich die Zahl der Teilnehmer in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt. Sie konnten bislang in 6424 Notfällen lebensrettende Hilfe leisten. Damit bestätigt sich der nachhaltige Erfolg der Initiative, die den Region Aachen Zweckverband mit der Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens für den Weiterbetrieb des smartphonebasierten Ersthelferalarmierungssystems betraut hat.

Ziel ist es, die Zeit bis zum Beginn lebensrettender Maßnahmen deutlich zu verkürzen. Das System ist regional einheitlich aufgebaut und ermöglicht eine gebietsübergreifende Alarmierung in der gesamten Region. „Region Aachen rettet“ ist längst fester Bestandteil der regionalen Rettungskette und basiert auf dem gemeinsamen Anspruch der beteiligten Kommunen, die Erstversorgung im Notfall kontinuierlich zu verbessern. Neben dem Kreis Heinsberg zählen zur Initiative auch die Stadt Aachen, die Städteregion Aachen und die Kreise Düren und Euskirchen.

„Mit der aktuellen Neubeauftragung des Ersthelferalarmierungssystems setzen die beteiligten Kommunen ein starkes Zeichen für die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit im Rettungswesen“, teilt die Initiative mit. Auch weiterhin werden Interessierte Ersthelfer gesucht. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine absolvierte Erste-Hilfe-Schulung oder eine berufliche Tätigkeit

Interessierte können selbst Ersthelfer*in werden: Voraussetzung ist eine absolvierte Erste-Hilfe-Schulung oder eine berufliche Tätigkeit mit medizinischem Hintergrund. Mehr Informationen unter regionaachenrettet.de