Der gemeinsame Militärschlag der USA mit Israel gegen den Iran hat Auswirkungen auf den Flugverkehr. So ist wegen möglicher Gegenschläge unter anderem der zivile Luftverkehr über Israel geschlossen. Selbiges gilt für den Iran, Irak, Bahrain und Katar, und die Vereinigte Arbaische Emirate wie Aerotelegraph berichtet. Die Auswirkungen sind allerdings noch bei Verbindungen in zahlreiche andere Länder in der Region zu spüren. So teilte etwa die Lufthansa mit, dass nicht nur Tel Aviv in Israel nicht angeflogen werde, sondern unter anderem auch Beirut (Libanon) und Amman (Jordanien). Vorerst gelten diese Streichungen bis einschließlich 7. März.
Globaler Flugverkehr beeinträchtigt: Diese Verbindungen am Flughafen München entfallen
Im Normalfall starten auch vom Flughafen München aus zahlreiche Flüge in diese Region, bzw. kommen von dort an. Mindestens zu den im Folgenden aufgelisteten Destinationen dürften die Verbindungen vorerst fraglich sein. Es empfiehlt sich allerdings in jedem Fall, beim Flughafen oder den Fluggesellschaften nachzufragen, falls Reisen geplant sind – auch in Nachbarländer der beteiligten Staaten.
- Tel Aviv (Israel): Normalerweise verkehren Flugzeuge der Lufthansa, von EL Al, Israir und Bluebird Airways auf dieser Strecke.
- Amman (Jordanien): Ab dem 27. März wären Flüge der Royal Jordanian Airlines geplant – inwieweit die Auswirkungen bis dahin anhalten, ist noch ungewiss.
- Erbil (Irak): Mit Zwischenstopp verkehrt Turkish Airlines gelegentlich zwischen München und Erbil. Der nächste Flug wäre erst für den 9. März geplant.
- Maskat (Oman): Ob es auch beim Flugverkehr in den Oman zu Einschränkungen kommt, ist noch nicht bekannt. Täglich verkehren auf dieser Strecke Maschinen von Oman Air.
- Doha (Katar): Die zumeist jeweils zwei Flüge täglich in beide Richtungen von Qatar Airways dürften bis auf Weiteres entfallen.
(Mit Informationen der dpa.)
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Thomas Jensen
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