Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Selenskyj äußert sich zu Angriffen auf den Iran
Aktualisiert am 28.02.2026 – 15:12 UhrLesedauer: 25 Min.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Archivbild): „Die Ereignisse im Nahen Osten und in der Golfregion entwickeln sich extrem schnell.“ (Quelle: IMAGO/PRESIDENT OF UKRAINE \ apaimages/imago)
Selenskyj sagt mit Blick auf den Iran, jede „böse Tat“ werde eine „gerechte Antwort“ finden. Mit der Slowakei soll es ein Spitzentreffen geben. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu den US-israelischen Angriffen auf den Iran geäußert. „Die Ereignisse im Nahen Osten und in der Golfregion entwickeln sich extrem schnell. Leider weiß die Ukraine nur zu gut, worum es dabei geht“, schreibt er auf der Plattform X.
Dabei betont der ukrainische Regierungschef die Rolle des Iran im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Obwohl die Ukrainer den Iran nie bedroht haben, entschied sich das iranische Regime, Putins Komplize zu werden, und lieferte ihm ‚Shahed“-Drohnen, und zwar nicht nur die Drohnen selbst, sondern auch die Technologien zu ihrer Herstellung.“ Anschließend ergänzt Selenskyj: „Jede böse Tat, jeder Terrorakt und jede Aggression gegen Nachbarn wird letztendlich eine gerechte Antwort finden. Wir gehen davon aus, dass die Region des Nahen Ostens letztendlich sicherer und stabiler werden wird.“
Mehr als vier Jahre Krieg in der Ukraine haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj auch Auswirkungen auf dessen Familienleben. „Während des Krieges bin ich nicht der beste Vater“, sagte Selenskyj in einem Interview des britischen Senders Sky News. Er habe nicht allzu viel Zeit für seine Kinder.
„Ich bin der Präsident der Ukraine, ich vergleiche meine Arbeit nicht“, sagte Selenskyj demnach weiter. Er habe seine Pflicht gewählt. „Meine Wahl ist die Ukraine. Deshalb habe ich gesagt, ich bin während des Krieges kein guter Vater.“
Im Streit um Öllieferungen aus Russland haben der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der slowakische Regierungschef Robert Fico ein Treffen vereinbart. Bei einem Telefonat lud Selenskyj Fico nach Angaben seines Büros in die Ukraine ein. Fico erklärte, er habe die Einladung angenommen. Ein Termin für das Treffen wurde zunächst nicht genannt. Die Slowakei ist von russischen Ölimporten abhängig und wirft der Ukraine vor, Reparaturen an der Druschba-Pipeline zu verzögern, durch die russisches Öl über ukrainisches Territorium Richtung Slowakei und Ungarn geleitet wird.
Um ihre Drohnen auf größere Distanzen steuern zu können, versehen Russland und die Ukraine sie mit Glasfaserkabeln. Diese Taktik entwickelt sich für Putin zum Nachteil. Mehr dazu lesen Sie hier.
