Am Freitag, den 26. Februar 2026, fand in Karlsruhe eine Demonstration von „Fridays for Future“ statt. Dabei wurde laut Aussage der Veranstalter für konsequenten Klimaschutz auf die Straßen gegangen. Ungefähr 450 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren um die Nachmittagszeit vor Ort. Angesprochen und kritisiert wurden dabei vor allem abgeschwächte Klimaschutzmaßnahmen.

Kritik der Demonstranten richtet sich an Regierung

Bei den Redebeiträgen kritisierten die Redner vor allem das von der Bundesregierung stark abgeschwächte und das zuvor „schlechtgeredete Gebäudeenergiegesetz“, so „Friday for Future Karlsruhe“ in einer Pressemitteilung. Auch die vom Bundeswirtschaftsministerium geplante Einschränkung der Förderung für kleine Solaranlagen seien aus Sicht der Teilnehmer sehr schlecht aufgenommen und stark kritisiert worden. Ebenso wurde aber auch die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs hervorgehoben und eine weitere Rede eines kritisierte die Politik der sogenannten „Technologieoffenheit“. Nach Aussage von „Fridays for Future Karlsruhe“ würde die Politik veraltete Technologien wie Verbrennungsmotoren vor neuen, überlegenen und saubereren Technologien schützen und somit tausende Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie gefährden. Nachdem die durch die Innenstadt gezogen waren, versammelten sie sich erneut für die Abschlusskundgebung.

Rednerin ruft zu Wahl auf – „müsse jeder für sich selbst ausmachen“

Beim Abschluss der Veranstaltung sprach eine Rednerin besonders über die anstehende Wahl. Dabei wies sie darauf hin, dass die Wahlentscheidung bei jeder Person selbst liegen würden. Aus ihrer Sicht müsse die Wahl der Partei, „jeder mit sich selbst ausmachen“. Darüber hinaus erklärte sie den Zuhörern auch, dass auch außerhalb einer Wahl Einfluss ausgeübt werden könne. Dies seien etwa politische Aktionen oder Handlungen im Alltag. Am Ende der Rede richtete sie einen Appell in Richtung Zivilcourage und dahin, sich allgemein für eine bessere Gegenwart und Zukunft einzusetzen.

Polizei mit positiver Bilanz

Nach Angaben der Polizei verlief die Demo friedlich. Rund 200 Personen hatten teilgenommen. Verkehrsbehinderungen, die über das übliche Maß hinausgegangen sind, wurden nicht verzeichnet.

  • Tony Hannes Fessel

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