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Schon wieder eine Briefwahl-Panne in Bayern: In Friedberg wurden rund 100 Unterlagen doppelt verschickt. Alle betroffenen Wahlscheine sind nun ungültig.

Friedberg – Kurz vor der Kommunalwahl am 8. März hat sich im schwäbischen Friedberg eine Briefwahl-Panne ereignet. Rund 100 Wahlberechtigte erhielten ihre Unterlagen für den Urnengang gleich doppelt zugeschickt. Die Stadtverwaltung leitete sofort Gegenmaßnahmen ein – es handelt sich bereits um den zweiten derartigen Vorfall in Bayern innerhalb kurzer Zeit.

  • In Friedberg wurden etwa 100 Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen zur Kommunalwahl am 8. März doppelt zugestellt.
  • Die Stadt erklärte sämtliche doppelt versendeten Wahlscheine für ungültig, um eine doppelte Stimmabgabe auszuschließen.
  • Bereits zuvor war ein vergleichbarer Fehler in der oberfränkischen Stadt Kulmbach aufgetreten.

Friedberg: Stadt reagiert sofort auf doppelte Wahlscheine

Die Kommune griff nach Bekanntwerden des Fehlers unmittelbar durch. Ein Sprecher der Stadt Friedberg teilte mit, dass alle zweifach verschickten Wahlscheine für ungültig erklärt würden. Auf diese Weise solle ausgeschlossen werden, dass Betroffene ihre Stimme mehrfach abgeben können. Dank der individuellen Nummerierung auf jedem Wahlschein lassen sich die fehlerhaften Sendungen eindeutig zuordnen. Die entsprechenden Briefwahlumschläge können so gezielt aussortiert werden.

 Kurz vor der Kommunalwahl am 8. März sorgt eine Briefwahl-Panne in Friedberg für Aufsehen. Rund 100 Bürger erhielten ihre Wahlunterlagen zweifach. Die Stadt hat bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet.Kurz vor der Kommunalwahl am 8. März sorgt eine Briefwahl-Panne in Friedberg für Aufsehen. Rund 100 Bürger erhielten ihre Wahlunterlagen zweifach. Die Stadt hat bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. © IMAGO / Michael Weber

Wer seine Wahlbriefe noch nicht an die Stadt zurückgeschickt hat, soll die fehlerhaft zugestellten Dokumente eigenständig vernichten. Laut der Stadtverwaltung Friedberg bekommen alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger anschließend neue Wahlunterlagen per Post zugesandt. Bereits vor der Panne in Friedberg war ein ähnlicher Fehler in der oberfränkischen Stadt Kulmbach bekannt geworden, wo Hunderte falsche Stimmzettel verschickt worden waren.

Friedberg ist eine Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und liegt unmittelbar östlich von Augsburg.

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Die Pannenserie bei den bayerischen Briefwahlunterlagen sorgt für Aufsehen, da bis zur Kommunalwahl am 8. März weniger als zwei Wochen verbleiben. (Quelle: dpa), (fhz)