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Das Kokett-Toilettenpapier bekommt eine neue Verpackung.Bild: IMAGO images / Michael Gstettenbauer

Supermarkt

Aldi setzt auf Recycling: Die Verpackung des Toilettenpapiers aus der Eigenmarke Kokett besteht künftig zu 60 Prozent aus recyceltem Material. Hier erfährst du, was die Änderung für Kund:innen der Schwester-Discounter bedeutet.

28.02.2026, 15:4828.02.2026, 15:48

Aldi will die Verpackung von Toilettenpapier nachhaltiger gestalten. Künftig wird die Folienverpackung des Toilettenpapiers von der Eigenmarke Kokett zu 60 Prozent aus recyceltem Material bestehen.

Dieses wiederum stammt zu 39 Prozent aus Kunststoffabfällen aus dem Gelben Sack oder der Gelben Tonne – Materialien, die als schwer recycelbar gelten und bisher selten in Verkaufsverpackungen eingesetzt werden. Weitere 21 Prozent des Rezyklats kommen aus Folien von Gewerbeabfällen.

Supermarkt: Aldi will jährlich 130 Tonnen recyceln

Für Kund:innen ändert sich dadurch bei der Entsorgung nichts: Die Verpackung gehört weiterhin in den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne. Daraus kann sie zu neuem Rezyklat verarbeitet und dann erneut für Verpackungen genutzt werden.

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Pro Jahr sollen so bei Aldi Nord und Aldi Süd zusammen rund 130 Tonnen recyceltes Material aus dem Gelben Sack oder der Gelben Tonne in Toilettenpapierverpackungen eingesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aldi ist auf „Verpackungsmission“

Aldi hat 2018 die „Verpackungsmission“ gestartet, die der Discounter eigenen Angaben zufolge bis Ende 2025 umsetzen wollte. Auch diese ist eine Kooperation von Aldi Nord und Aldi Süd. Ein Ziel der Discounter-Schwestern dabei ist es, Eigenmarken-Verpackungen grundsätzlich wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar zu machen und den durchschnittlichen Rezyklatanteil in Kunststoffverpackungen zu erhöhen.

Eigenmarken-Produktverpackungen aus Kunststoff sollen demnach im Durchschnitt mindestens 30 Prozent recycelte Materialien enthalten. Bei der neuen Verpackung vom Kokett-Toilettenpapier liegt der Anteil deutlich darüber.

Die neue Verpackung wurde der Pressemitteilung von Aldi zufolge in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partner:innen entlang der Wertschöpfungskette entwickelt.