(Motorsport-Total.com) – Frühes Aus für Mick Schumacher bei seiner IndyCar-Premiere: Im Qualifying zum Grand Prix von St. Petersburg in Florida kam der Deutsche in seinem Dallara-Honda von Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) nicht über den elften Platz in seiner Qualifying-Gruppe hinaus, was einen Start jenseits der Top 20 bedeutet. (Ergebnis Qualifying)
© Penske Entertainment
Mick Schumacher hatte im Qualifying in St. Petersburg frühzeitig Feierabend
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Für das Qualifying am späten Samstagnachmittag Ortszeit wurden die Fahrzeuge wie immer in zwei Gruppen aufgeteilt. So kämpften einmal zwölf und einmal 13 Fahrzeuge um den Einzug ins Q2. Die sechs besten jeder Gruppe zogen das Ticket für die „Fast 12“.
Schumacher bekam schon für seinen ersten Q1-Anlauf einen frischen Satz weiche Reifen aufgezogen und führte daher bei Halbzeit das Feld sogar an. Doch die Gegner ließen die weichen Reifen erst danach montieren und griffen direkt an.
Schumacher wurde in der Folge überrumpelt und konnte sich nicht ausreichend verbessern. Er ließ jedoch völlig überraschend Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) hinter sich, der nach einem Fehler Letzter der Gruppe wurde und damit im Rennen eine Aufholjagd starten muss.
Tatsächlich gelang es Schumachers Teamkollegen Louis Foster (RLL-Honda), als Viertschnellster in die Fast-12-Session einzuziehen. Schumachers anderer Teamkollege, Graham Rahal (RLL-Honda), trat in der zweiten Gruppe an, scheiterte aber ebenfalls am Einzug in die Fast 12.
Von den Rookies schaffte es Dennis Hauger (Coyne-Honda; 3.) in die Fast 12, während der dritte Rookie, Caio Collet (Foyt-Chevrolet), als Zwölfter seiner Gruppe ebenfalls in Q1 ausschied.
Hauger und Grosjean überraschen
Hauger sorgte letztlich für eine Sensation, denn er qualifizierte sich für die Fast 6 und fuhr dort auf den dritten Startplatz hinter Polesetter Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet; 1.) und Ex-Formel-1-Pilot Marcus Ericsson (Andretti-Honda; 2.).
Titelverteidiger Alex Palou (Ganassi-Honda) startet von der vierten Position, nachdem sein Teamkollege Scott Dixon (Ganassi-Honda) ebenfalls überraschend in Q1 ausschied. David Malukas (Penske-Chevrolet) qualifizierte sich bei seinem Debüt für das Topteam für die Fast 6 und galt sogar als Mitfavorit auf die Pole, musste aber in der finalen Session leicht Federn lassen.
Romain Grosjean (Coyne-Honda; 6.) komplettierte die Sensation des Tages schlechthin und qualifizierte neben Dennis Hauger auch den zweiten Honda von Dale Coyne Racing für das Fast-6-Shootout.
Start zum Rennen ist am Sonntag um 18:29 Uhr (ja, das ist wirklich die offizielle Zeit für die „Green Flag“) MEZ, was 12:29 Uhr Ortszeit entspricht. Das Rennen geht über 100 Runden.