Projekt aus 100 Bewerbungen ausgewählt

In dem Projekt haben die Grundschulkinder demnach eine eigene Radiosendung für Kinder gestaltet, die sich unter anderem damit beschäftigt, was Nazis in der Vergangenheit getan haben, was wir als Gesellschaft aus der Geschichte lernen können und wo sie als Kinder selbst Demokratie erlebt haben. Die Jury habe dieses Projekt neben fünf anderen aus insgesamt 100 Bewerbungen ausgewählt.

Idee kam von den Kindern

Die Idee für diese Sondersendung ihres Grundschulradios kam von den Kindern selbst, nachdem sie auf dem Schulhof darüber diskutiert hätten, was Nazis eigentlich sind, erzählt Sarah Gundel vom Hort der Outlaw gGmbH MDR SACHSEN. Sie hat das Projekt organisiert und pädagogisch betreut. Redaktionell unterstützt wurden die Kinder in der Grundschulradio-AG „Radio 147“ von Katalin Valeš, die als freie Mitarbeiterin auch beim MDR arbeitet.

Die Entscheidung zum diesjährigen Deutschen Kinder- und Jugendpreis fällt am 22. Juni. Preise mit einer Gesamtsumme von 30.000 Euro werden vergeben. Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis wird vom Deutschen Kinderhilfswerk ausgelobt.