Kreis Gütersloh/Oelde. Zwei Mal hat es am Wochenende auf der A2 an beinahe der gleichen Stelle am Kreis Gütersloh gekracht. Das berichtet die Polizei Bielefeld in zwei Pressemitteilungen. Jeweils am Samstag und Sonntag musste die Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Mehrere Menschen wurden teilweise schwer verletzt – eine Person kam ums Leben.
Am Samstagmittag, 28. Februar, wurde ein 54-jähriger Bielefelder bei einem schweren Verkehrsunfall tödlich verletzt. Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 13.35 Uhr auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Oelde und Herzebrock-Clarholz. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen kam es zu dem Unfall, nachdem ein mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen fahrender 5er-BMW aus Hildesheim auf das Heck eines vorausfahrenden Opel Corsa aus Bielefeld auffuhr.
Rettungshubschrauber landet auf der gesperrten Autobahn
Hierdurch schleuderte der Opel nach rechts von der Fahrbahn und überschlug sich in der angrenzenden Böschung. Der 54-jährige Fahrer des Opel wurde hierbei tödlich verletzt, seine zwei Mitfahrer schwer. Der 35-jährige BMW-Fahrer verletzte sich leicht.
An der Unfallstelle waren zahlreiche Rettungskräfte der Feuerwehr der Kreise Warendorf und Gütersloh im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz und landete auf der gesperrten Autobahn. Für die Rekonstruktion des Verkehrsunfalles wurde das Unfallaufnahme-Team der Polizei Paderborn eingesetzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die A2 in Fahrtrichtung Hannover gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Oelde abgeleitet. Die Sperrung der Fahrbahn dauerte bis rund 19 Uhr. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu acht Kilometern.
Die Sachschadenssumme des Verkehrsunfalls beziffert die Polizei mit rund 40.000 Euro.
8-Jähriger wird schwer verletzt
Am Sonntag, 1. März, gegen 12.57 Uhr, ereignete sich auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover erneut ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden, berichtet die Polizei Bielefeld.
Ein niederländischer VW-Passat geriet auf Höhe der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz aus unbekannter Ursache vom rechten Fahrstreifen auf die dortige Beschleunigungsspur. Hier fuhr er auf das Heck eines VW-Kastenwagens aus Osnabrück, dessen Fahrer beabsichtige, auf die Autobahn aufzufahren.
Durch die Kollision schleuderte das Wohnmobil nach links über die komplette Fahrbahn, prallte gegen die Mittelschutzplanke und stürzte auf die rechte Fahrzeugseite. Der VW Passat kam schwer beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Zwei Mal musste ein Rettungshubschrauber am Wochenende auf der A2 im Kreis Gütersloh landen. – © Pixabay (Symbolbild)
Bei dem Unfall wurde der 39-jährige niederländische Fahrer leicht verletzt. Sein 8-jähriger Sohn, der auf dem Beifahrersitz saß, verletzte sich schwer. Der Junge wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Bielefelder Krankenhaus geflogen.
A2 wurde für zwei Stunden voll gesperrt
Die beiden Insassen des Wohnmobils – der 52-jährige Fahrer und seine 49-jährige Ehefrau – konnten sich leicht verletzt aus ihrem auf der Seite liegenden Fahrzeug befreien. Sie wurden per Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht und nach ambulanter Behandlung entlassen.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A2 in Fahrtrichtung Hannover für zwei Stunden komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu drei Kilometern.
Die Sachschadenssumme des Verkehrsunfalls beziffert die Polizei mit ca. 90.000 Euro.
