Bielefeld. In Bielefeld versammelten sich am Montagabend, 2. März, rund 100 Menschen vor dem Hauptbahnhof zu einer kurzfristig angemeldeten Demonstration der Bielefelder Friedensinitiative.
Anlass sind die Spannungen im Nahen Osten nach dem Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika und Israel auf den Iran und der Trauer über mehr als 150 getötete Mädchen einer Schule in der Provinz Hormusgan. Rednerinnen und Redner brandmarkten den Einsatz als „völkerrechtswidrig“ und forderten, „unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren“ und „jedwede Form der Gewalt sofort einzustellen“.
Die Initiative befürchtet nach der „gezielten Tötung des iranischen Führers“ Machtkämpfe in den Führungseliten oder eine Militärdiktatur der Revolutionsgarden, einer Elitetruppe mit 150.000 bis 200.000 Mitgliedern und eigener Armee, Marine und Luftwaffe.
×
Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail zur Bestätigung Ihrer Anmeldung.
Erst danach ist diese abgeschlossen.
Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.
×
Sie haben bisher Ihre E-Mail-Adresse noch nicht bestätigt.
Erst danach ist diese abgeschlossen.
Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.
×
Es ist einen Fehler aufgetreten
Bei Fragen hilft unser Newsletter-Support
Newsletter
Aus Bielefeld
Wöchentliche News direkt aus der Redaktion Bielefeld.
Jetzt anmelden
Wiebke Esdar (SPD) weist auf Deutsche im Iran hin
Auf Bannern stand „Völkerrecht statt Faustrecht“ und „Iran hat das Recht, sich selbst zu verteidigen“, daneben Kritik am Repressionsapparat der Vereinigten Staaten von Amerika und am Imperialismus der Vereinigten Staaten von Amerika. Angelika Claußen von der Vereinigung IPPNW, „Internationale Ärztinnen und Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs“, sprach ebenfalls.
„Hände weg vom Iran“ fordern diese beide Kundgebungsteilnehmerinnen.
| © Peter Unger
Unterdessen weist die Bielefelder Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar (SPD) darauf hin, dass sich deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in der Region aufhalten und nicht, wie geplant, ausreisen können, beim Auswärtigen Amt registrieren sollten. Hierfür stehe die Krisenvorsorgeliste ELEFAND („Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland“) unter https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin und als App zur Verfügung. „Ich weiß, dass sich auch Familien aus Bielefeld und der Region derzeit große Sorgen machen“, sagt sie.
Liveticker: Regierung will Deutsche aus Nahost holen – Trump: Große Angriffswelle steht bevor
