Die Lage war angespannt beim Bergischen HC. Sechs Spiele hatte der Club in der 1. Handball-Bundesliga in Serie verloren. Eine siebte Niederlage beim SC DHfK Leipzig würde das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz bedeuten. Die Sachsen ihrerseits hätten mit einem Heimsieg vorläufig das rettende Ufer erreichen können. Nach 3:1-Punkten in diesem Jahr bewarb der Verein das Kellerduell gegen den BHC intensiv mit Plakaten in der ganzen Stadt. Doch am Ende sind es nicht die Gäste, die an dem Druck zerbrechen, sondern die Leipziger. „Je länger das Spiel nicht in ihre Richtung kippte, desto offensichtlicher wurde es“, sagt BHC-Kapitän Christopher Rudeck.