Im weiteren Verlauf habe der Angeklagte den bereits im Bett liegenden Sohn angegriffen, aus dem Kinderzimmer in die Küche gezerrt und ihm mehrfach mit dem Messer Verletzungen zugefügt. Das Kind habe überlebt. Marcus K. schilderte, der Junge habe geblutet und geschrien. Er selbst sei vom Balkon gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Polizei habe das Kind befreit und den Vater im Kinderzimmer festgenommen.

Der Angeklagte erklärte laut Gericht, er habe bei den Stichen auf seinen Sohn einen Blackout erlitten und erinnere sich nicht an die laut Ermittlungen 14 Messerstiche. Die tödliche Verletzung der Frau sei unbeabsichtigt erfolgt, nachdem er gestolpert sei. Der Zeuge widersprach dieser Darstellung und erklärte, er habe durch die Tat alles verloren und das Geschehen nicht verarbeitet.

Der Prozess wird fortgesetzt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier auf L-IZ.de.

Leipziger Zeitung // Lucas Böhme // unterstützt von KI