China blieb trotz Sanktionen ein verlässlicher Abnehmer iranischen Öls, agierte bei langfristigen Investitionsprojekten jedoch vorsichtig. Das zeigt sich bei der vielzitierten 25-Jahres-Partnerschaft. Als das Abkommen zwischen Peking und Teheran 2021 unterzeichnet wurde, war in Berichten von Investitionen in Höhe von bis zu 400 Milliarden Dollar die Rede. Bestätigt seien bislang jedoch lediglich zwei bis drei Milliarden Dollar, schreibt Alicia Garcia Herrero, Chefökonomin für Asien-Pazifik bei der Investmentbank Natixis. Gleichzeitig warnt die Expertin davor, Irans Bedeutung zu unterschätzen. Anders als Venezuela sei Iran energiewirtschaftlich deutlich relevanter für China.