Am Sonntag gestalteten die Organistin Susanne Kujala und der Komponist und Akkordeonist Veli Kujala mit Orgel und Akkordeon ein besonders facettenreiches Musikerlebnis. Das deutsch-finnische Ehepaar Kujala war am Vorabend aus Finnland angereist und präsentierte im Großen Saal Werke von Ravel und Liszt, zeitgenössische Werke, eigene Kompositionen von Veli Kujala und Werke von Astor Piazzolla. „Als wir das Programm planten, wussten wir noch nicht, dass das Akkordeon das Instrument des Jahres 2026 sein wird“, erklärte Kläsener, der als künstlerischer Leiter der Wuppertaler Orgeltage bestrebt ist, für die Reihe Orgel-Akzent renommierte Organistinnen und Organisten einzuladen. Kurz beschrieb er, dass Orgel und Akkordeon „Geschwister in der Tonerzeugung“ sind, da bei beiden der Luftstrom die Töne erzeugt. Wolfgang Kläsener, der als Organist die imposante Stadthallen-Orgel mit 47 Registern und 4706 Pfeifen sehr gut kennt, schloss mit den Worten: „Das Akkordeon ist der heimliche Star dieses Konzerts.“