Der Iran hat jeglichen Angriff auf Oman abgestritten. Zuvor hat das Sultanat gemeldet, zwei Drohnen abgefangen zu haben. Eine dritte sei in der Nähe des Hafens Salalah niedergegangen, ohne größeren Schaden anzurichten.

US-Präsident Donald Trump lehnt Verhandlungen mit der Führung in Teheran ab. Der Iran wolle zwar verhandeln, dafür sei es jedoch zu spät, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Die iranische Luftabwehr, die Luftwaffe, die Marine und die Führung seien ausgeschaltet.

Außenminister Johann Wadephul hat eine Äußerung im ZDF-„heute-journal“ zum Zeitpunkt einer offiziellen Reisewarnung des Auswärtigen Amts für die Golfstaaten korrigiert. „Ich bedaure den Irrtum im ‚heute journal‘ gestern“, schrieb der CDU-Politiker auf X. Die formelle Reisewarnung für die Golfstaaten bestehe in der Tat seit dem 28. Februar, ergänzte er. Das deutsche Außenministerium warne seit Mitte Januar vor einer möglichen Eskalation und Einschränkungen im Flugverkehr.

Wadephul hatte am Montagabend in der Sendung auf mehrere Nachfragen von Moderatorin Marietta Slomka mehrfach darauf beharrt, dass es bereits vor dem 28. Februar eine Reisewarnung gegeben habe.

Der Iran hat angesichts des Kriegs mit Israel und den USA sämtliche Lebensmittelexporte gestoppt. Die Ausfuhr „aller Lebensmittel und Agrarprodukte“ werde „bis auf Weiteres verboten“, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag unter Berufung auf eine Regierungserklärung. Die Regierung habe die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern zur Priorität erklärt, hieß es weiter.

Das Auswärtige Amt bestellt den iranischen Botschafter in Berlin ein, wie das Ministerium auf der Plattform X mitteilt. „Wir haben das iranische Regime unmissverständlich dazu aufgefordert, seine rücksichtslosen Angriffe auf Staaten der Region unverzüglich einzustellen“, schreibt das Ministerium. „Wir verurteilen die willkürlichen und unverhältnismäßigen Raketen- und Drohnenangriffe des iranischen Regimes, auch auf zivile Ziele“, heißt es weiter. „Die Angriffe bedrohen unsere Verbündeten, unser Militärpersonal und unsere Staatsangehörigen in der Region.“

Die Hisbollah im Libanon hat Israel mit einem erneuten offenen Krieg gedroht. Die „Ära der Geduld ist vorbei“, sagte der hochrangige Hisbollah-Funktionär Mahmud Komati in einer Mitteilung der Organisation. Lange Zeit habe sich die Hisbollah zurückgehalten. Doch der Staat sei nicht in der Lage, das Land vor den anhaltenden israelischen Angriffen zu schützen.