Nach sechs Folgen ist die 1. Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms zu Ende. Episode 7 wird es nicht geben. Stattdessen müssen wir nun bis 2027 warten, um zu erfahren, wie es nach den aufgeworfenen Fragen im Finale weitergeht. Staffel 2 kommt nächstes Jahr.

Wer, wie ich, die Welt von Westeros trotzdem noch nicht wieder verlassen will und nach Game of Thrones auch Fan des Heckenritters Duncan dem Großen geworden ist, sollte sich unbedingt die Zusatzserie ansehen, die A Knight of the Seven Kingdoms noch im Gepäck hat: die Making-of-Serie A Knight in the Making.

A Knight in the Making wirft einen herzlichen Blick hinter die Kulissen von
A Knight of the Seven Kingdoms

Als Game of Thrones-Prequel hat A Knight of the Seven Kingdoms mit seinen hinreißenden Figuren rund um Heckenritter Dunk (Peter Claffey) und Knappe Egg (Dexter Sol Ansell) mein Herz aufs Neue erobert (und formvollendet herausgerissen). Wie einst beim stundenlangen Schauen des Bonus-Materials der Herr der Ringe-Filme wühle ich mich auch hier gern weiter durch alles, was die Welt von George R.R. Martin sonst noch an Einblicken bereitstellt. Und die dreiteilige Serie A Knight in the Making erweist sich als alles andere als trockene Behind-the-Scenes-Dokumentation.

Serienschöpfer Ira Parker wirkt in den Interviews noch ungewöhnlich jung, wenn man bedenkt, dass er die treibende Kraft hinter der dritten Game of Thrones-Serie ist. Der 10-jährige Egg-Darsteller Dexter Sol Ansell ist schon beim ersten Vorsprechen eine kleine Naturgewalt (und sieht mit Haaren ganz anders aus). Dunk-Schauspieler Peter Claffey verrät derweil, dass er sich an seinem ersten Tag am Set vor Aufregung wirklich übergeben musste – dass das Erbrochene, das er beim Urteil der Sieben ausspuckt, aber ein Bananen-Smoothie war. Lord Tully biss hingegen in einen echten Fisch.

Ähnlich wie A Knight of the Seven Kingdoms beschreitet die Making-of-Serie in ihrem Tonfall einen Weg zwischen Belustigung, Wahrhaftigkeit und Staunen. Hättet ihr zum Beispiel gewusst, dass Daniel Ings‚ Fanliebling Lyonel Baratheon als Mischung aus Captain Jack Sparrow und Ernest Hemingway angelegt wurde? Das und mehr könnt ihr in der lohnenswerten Zusatzserie A Knight in the Making entdecken – und so noch etwas länger an der Seite des Heckenritters verweilen.

Im Juni geht es dieses Jahr dann ein weiteres Mal zurück nach Westeros, wenn die im Trailer Großes versprechende 3. Staffel der anderen GoT-Prequelserie House of the Dragon zurückkehrt.

Für Game of Thrones-Fans: Wo kann man A Knight in the Making streamen?

Genau wie die Serie A Knight of the Seven Kingdoms streamt A Knight in the Making bei HBO Max. Die insgesamt drei Folgen der kurzweiligen Making-of-Doku (mit einer Länge zwischen 17 bis 27 Minuten) könnt ihr darüber hinaus aber auch auf dem offiziellen Game of Thrones-Kanal bei bei YouTube schauen, falls ihr euer Abo bei dem neuen Streamer schon wieder gekündigt haben solltet. Ihr findet sie hier:

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Wenn ihr dann zum Abschluss noch etwas Spaß mit A Knight of the Seven Kingdoms haben wollt, könnt ihr euch vom „Bloopers-Reel“ beim Dreh verpatzter Szenen noch zum Schmunzeln bringen lassen:

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Podcast: Wie war das Finale von A Knight of the Seven Kingdoms?
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Nach dem Finale von A Knight of the Seven Kingdoms stürzen wir uns ins Spoiler-Territorium und diskutieren die größten Wendungen der neuen Game of Thrones-Serie. Außerdem blicken wir voraus auf die 2. Staffel und was sie nächstes Jahr bereithalten wird.