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Stuttgart – Ola Källenius (56) muss deutliche Einbußen hinnehmen. Der Mercedes-Chef kassierte im Geschäftsjahr 2025 rund 8,8 Millionen Euro – etwa 30 Prozent weniger als 2024. Damals erhielt er noch rund 12,5 Millionen Euro. Der Grund: Das Geschäftsjahr beim Stuttgarter Autobauer lief durchwachsen.

Sein Gehalt setzt sich zusammen aus einem Fixum und einem wesentlich größeren variablen Teil. Dieser Teil hängt direkt vom Unternehmenserfolg ab. Und genau hier liegt das Problem: Der Gewinn des Stuttgarter Autobauers sackte 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte ab. Dazu kamen Rückgänge bei Umsatz und Absatz.

Sparmaßnahmen gegen die Krise

Schon 2024 musste der Dax-Konzern einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen. Die Folge: Ein Kostenprogramm soll die Profitabilität wieder steigern. Das schwache Ergebnis schlägt nun direkt auf die variable Vergütung des Vorstandschefs durch.

Zur Einordnung: In den Jahren 2023 und 2024 gehörte Källenius zu den Spitzenverdienern im Dax. 2024 erhielt er 12,5 Millionen Euro, 2023 waren es 12,7 Millionen Euro. 2022 lag seine Gesamtvergütung dagegen bei rund 7,1 Millionen Euro, 2021 bei 4,8 Millionen und 2020 bei 4,1 Millionen.

SAP-Chef verdiente fast doppelt so viel

Für die Spitzenposition unter den Dax-Chefs reicht es 2025 aber nicht. SAP-Chef Christian Klein kassierte im selben Jahr gut 16,2 Millionen Euro, wie der Softwarekonzern vergangene Woche mitteilte.

Viele Dax-Unternehmen haben ihre Vergütungsberichte noch nicht veröffentlicht. Die endgültige Rangliste gibt es daher erst in einigen Wochen.

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