Newsblog zum Krieg in Nahost

U-Boot-Angriff auf iranisches Schiff – mehr als 100 Vermisste

Aktualisiert am 04.03.2026 – 11:42 UhrLesedauer: 49 Min.

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Das iranische Kriegsschiff „Iris Dena“ im Video. (Quelle: t-online)

Einem Experten zufolge könnte das iranische Regime im Krieg hunderttausende Menschen ermorden. Ein iranisches Schiff wird von einem U-Boot angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Nach einem U-Boot-Angriff auf das iranische Schiff „Iris Dena“ vor der Küste Sri Lankas werden mindestens 101 Menschen vermisst. Zudem seien 78 Personen verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezug aus Kreisen der sri-lankischen Marine und des Verteidigungsministeriums.

Vier Tage nach der Tötung des obersten Führers des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hat Israels Verteidigungsminister Israel Katz angekündigt, jeder mögliche Nachfolger Chameneis werde ebenfalls getötet.

„Jeder Anführer, der vom iranischen Terrorregime ausgewählt wurde, um den Plan zur Zerstörung Israels weiter anzuführen, die USA, die freie Welt und die Länder in der Region zu bedrohen sowie das iranische Volk zu unterdrücken, wird mit Sicherheit zu einem zur Tötung freigegebenen Ziel, egal wie er heißt oder wo er sich versteckt“, schrieb Katz am Mittwoch im Onlinedienst X.

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Der Angriff Israels und der USA auf den Iran könnte zu einem „ewigen Krieg“ werden. Das sagte der Politologe Anthony Glees dem britischen Medium „The Mirror“. Der Verteidigungsexperte erklärte, das iranische Regime hätte offenbar keine Scheu, „Hunderttausende“ seiner eigenen Bürger zu töten, um an der Macht zu bleiben.

Der Krieg könne nur dann beendet werden, wenn „Trump das Handtuch wirft“ und die gemeinsame Operation mit Israel aufgibt. Der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei sei zwar innerhalb weniger Stunden nach Beginn der Bombardierung gestürzt worden, doch es gebe keinen Oppositionsführer, der ohne Weiteres an seine Stelle treten und die Macht übernehmen könne, so Glees. Währenddessen seien die iranischen Revolutionsgarden dazu bereit, „Hunderttausende“ zu ermorden, um eine Revolution zu verhindern.

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In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mitteilte.