Die Stadt schießt ihrem Tochterunternehmen „München Ticket“ gut 1,2 Millionen Euro zu, um es vor der Insolvenz zu retten. Das beschloss die Vollversammlung des Stadtrats in nicht öffentlicher Sitzung. Der kommunale Anbieter von Eintrittskarten für Konzerte oder andere Veranstaltungen kann den Betrieb damit vorerst aufrechterhalten. Ob das Unternehmen nun verkauft oder dauerhaft bezuschusst werden soll, steht noch nicht fest.
Das Wirtschaftsreferat soll beide Varianten noch einmal genau überprüfen. Auch die Option eines neuen oder verbesserten Geschäftsmodells soll zusätzlich untersucht werden. München Ticket soll laut der Vorlage für den Stadtrat im Jahr 2025 mit einem Verlust von 671 000 Euro rechnen, heuer soll es mit 766 000 Euro noch schlimmer kommen. Die Zukunftsperspektive falle bei einem Betrieb in der derzeitigen Form nicht besser aus, heißt es in dem Papier weiter.