Der Angeklagte Alexander K. steht im Landgericht in Hannover.

Stand: 04.03.2026 20:15 Uhr

Der 37-Jährige hat 2012 eine Prostituierte getötet und die Leichenteile im Maschsee versenkt. Nun soll er seine Lebensgefährtin schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft will die Untersuchungshaft aufrechterhalten.

Seit Januar sitzt der Beschuldigte erneut in Untersuchungshaft. Er soll in Düsseldorf seine Lebensgefährtin als Geisel genommen und schwer verletzt haben, um an ihr Handy zu gelangen. Der 37-Jährige soll weiterhin in U-Haft bleiben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Düsseldorf dem NDR Niedersachsen. Auf jeden Fall so lange, wie die Voraussetzungen dafür bestünden. Zuerst hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet. Der Beschuldigte war im vergangenen Jahr nach zwölfeinhalb Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen worden.

Neues Gutachten: War der Mann zur Tatzeit schuldunfähig?

Damit der Mann in Untersuchungshaft bleiben kann, müssen nach Angaben der Staatsanwaltschaft verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu zähle der dringende Tatverdacht, aber auch andere Haftgründe, wie beispielsweise eine bestehende Fluchtgefahr. Außerdem soll der 37-Jährige der Sprecherin der Staatsanwaltschaft zufolge noch einmal begutachtet werden, um herauszufinden, ob er bei seiner Tat möglicherweise schuldunfähig war. Nach dem Mord im Jahr 2012 wurde bei ihm eine schwere Persönlichkeitsstörung festgestellt.

Der Angeklagte Alexander K. sitzt im Landgericht in Hannover

Damals war eine Leiche in Hannover gefunden worden. Nun soll K. seine Lebensgefährtin mit dem Tod bedroht haben.

Der Angeklagte Alexander K. sitzt am 23.10.2013 im Landgericht in Hannover.

Laut Staatsanwaltschaft Hannover wurde Alexander K. schon vor dem Ende seiner Strafzeit aus der Haft entlassen.

Der verurteilte Alexander K. sitzt in einem Gerichtssaal.

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Obwohl der 37-Jährige „engmaschig unter Führungsaufsicht“ gestanden haben soll, wurde er offenbar erneut straffällig.

Der verurteilte Straftäter Alexander K. steht hinter zwei Justizbeamten.

Nach seiner Entlassung soll Alexander K. seine Partnerin schwer verletzt haben. Hätte die Führungsaufsicht das verhindern können?

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regionalnachrichten – Studio Hannover | 04.03.2026 | 15:00 Uhr

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