Inklusion und Teilhabe sind für viele Menschen mehr als nur hübsche Worthülsen, die im Wahlkampf gut klingen sollen. Stattdessen werden viele Menschen im Alltag behindert. Dabei geht es nicht nur um Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Auch Mütter mit Kindern oder Personen, deren letzter Ski-Urlaub mit einem Kreuzbandriss geendet ist, erkennen schnell: Barrierefreiheit ist keine „Nice-to-have“, sondern ein absolutes Muss.
Wer kommt mit ins Team? Informationsveranstaltung am 13. März in Karlsruhe
Das Team Karlsruhe barrierefrei erarbeitet eine interaktive Karte, auf der Bürgerinnen und Bürger Orte eintragen können, die barrierefrei zugänglich sind. Weil ein solches Projekt nicht von einzelnen Personen durchgeführt werden kann, ruft die Stadt Karlsruhe auf ihrer Webseite nun dazu auf, sich zu beteiligen. Wer mitmachen will, kann sich unter mobilitaet@sjb.karlsruhe.de melden. Alle Teilnehmenden werden umfangreich am 13. März im Rahmen einer Informationsveranstaltung in das Thema eingeführt.
Mittels der Web-App Karlsruhe barrierefrei findet man vielfältige, aktuelle Informationen, die besonders für Rollstuhlfahrer wichtig sind, bevor sie einen Ort besuchen wollen. Von der Breite von Eingangstüren über Behinderten-WCs bis hin zur Funktionsfähigkeit von Aufzügen spielen nämlich für Betroffene unzählige Faktoren eine Rolle. Die Bürgerbeteiligung ermöglicht es, dieses Angebot trotz klammen Stadtsäckels aktuell zu halten und um viele wertvolle Angaben zu erweitern.
Karlsruhe hat bei Barrierefreiheit die Nase vorn
Bereits seit zehn Jahren hat die Fächerstadt ein Konzept für eine interaktive Kartenanwendung. Im Jahr 2023 wurde die APP vollständig überarbeitet. Im Jahr 2025 wurde eine Projektstelle bei der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt für das IQ-Zukunftsprojekt Web-APP Karlsruhe eingerichtet.
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Veronika Hartmann
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